RICS: Immobilienwerte im Sturzflug

Gewerbeimmobilien in West- sowie Zentral- und Osteuropa verlieren in zunehmendem Tempo an Wert. Das ist das Ergebnis des aktuellen „Global Property Survey“ (GPS) des internationalen Berufsverbands für Immobilienfachleute „Royal Institution of Chartered Surveyors“ (RICS).

Am deutlichsten fielen die Preise demnach In Frankreich, den Niederlanden und Irland. Für diese Länder erwartet die RICS zudem in den kommenden Monaten die negativsten Wertentwicklungen bei Gewerbeimmobilien. Auch in Zentral- und Osteuropa haben die Werte laut RICS erheblich eingebüßt. In den nächsten Monaten sei zudem nicht mit einer Erholung zu rechnen. Am stärksten betroffen sind die Märkte in der Ukraine, Russland, Polen und Kroatien, so die Analyse.

In Großbritannien und Spanien rechnen die Experten hingegen damit, dass sich die Wertverluste verlangsamen. Der einzige wirkliche Ausreißer im europäischen Raum ist der Studie zufolge aber Deutschland. Dort fallen die Erwartungen wesentlich weniger negativ aus.

Weltweit gingen die Preise in 90 Prozent der untersuchten Märkte zurück. Positive Ausnahmen bilden Brasilien, Saudi Arabien und einzelne Länder in Afrika. Den düstersten Ausblick zeichnet die RICS für Singapur, die Ukraine und Russland. (hb)

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