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22. September 2009, 00:00
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Sechsstellige Preisunterschiede bei Einfamilienhäusern

Die durchschnittlichen Preise für Einfamilienhäuser unterscheiden sich in Deutschland je nach Region und Lage um bis zu 150.000 Euro. Das hat das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) in einer aktuell veröffentlichten Studie errechnet.

So muss der Käufer für eine Immobilie am Standort Köln durchschnittlich knapp 357.000 Euro bezahlen. In München muss der Kaufinteressent noch eine Schippe draufpacken: 420.000 Euro werden hier verlangt.

Eine günstigere Variante sind die eigenen vier Wände im Umland. In Ingolstadt kostet die Immobilie im Schnitt 339.000 Euro, in Grevenbroich (zwischen Mönchengladbach und Düsseldorf) 272.000 Euro.

Die Preise fallen, je weiter sich der Käufer in den ländlichen Raum bewegt. Im sächsischen Kleinopitz liegt der Preis 100.000 Euro unter dem eines Anwesens im 100 Kilometer entfernten Dresden. Im Elbflorenz berappen die Käufer im Schnitt 281.000 Euro für ein Einfamilienhaus.

Fazit: Die Metropolen sind weiterhin teuer, die Immobilie auf dem Land ist hingegen häufig günstiger. Die vier Wände sind im Osten der Republik deutlich erschwinglicher als im Süden.

Preise schwer vergleichbar

So wurden die Werte errechnet: Die Preise von Immobilien sind schwer vergleichbar, denn kein Haus gleicht dem anderen. Dazu kommen Wunscheigenschaften der Käufer wie eigener Garten, Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr, Schulen, Kindergärten und so weiter.

Deshalb hat das IW die Preise anhand eines fiktiven Hauses berechnet. Das Musterhaus hat eine Wohnfläche von 170 Quadratmetern und steht auf einem 350 Quadratmeter großen Grundstück. Die Preise unterscheiden sich je nach Baujahr, Region und Lage. (ks)

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