Deutsche sehen Immobilien als Inflationsschutz Nr. 1

Sachwerte gelten bei vielen Anlegern als geeignetes Mittel, um das eigene Vermögen vor Inflation zu schützen. Vor allem Immobilien und Gold bieten sich dafür an. Einer Studie zufolge würde mehr als die Hälfte der Deutschen ihr Geld in Beton investieren, um sich gegen eine zunehmende Geldentwertung zu wappnen.

haus-geld-shuttDas ist das Ergebnis einer Forsa-Umfrage unter mehr als 1.000 Personen, die im Auftrag der Quickborner Comdirect Bank durchgeführt wurde. Während demnach 51 Prozent im Falle einer galoppierenden Teuerungsrate auf Immobilien setzen würden, kommt Gold – eigentlich stets als Inflationsschutz Nummer eins an den Märkten gehandelt – lediglich für ein Drittel der Teilnehmer in Frage.

Nur elf Prozent glauben, dass Inhaber von Wertpapieren wie Aktien – die eigentlich auch als Realinvestments gelten – oder Investmentfonds gut gegen eine Inflation gerüstet sind. Rund ein Drittel der normalerweise für ihr ausgeprägtes Sparverhalten bekannten Deutschen setzt bei ansteigender Inflation auf Konsum. Es würde sich zum Beispiel einen Urlaub gönnen oder ein neues Auto kaufen, bevor das Geld weiter an Wert verliert. (hb)

Foto: Shutterstock

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