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9. Juni 2010, 16:55
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Drohende Inflation beeinflusst Investitionsneigung

61 Prozent der Deutschen haben laut Trendbefragung der Scout 24-Gruppe vom Juni 2010 Angst vor einer Euro-Entwertung auf Grund der aktuellen wirtschaftlichen Entwicklungen. Knapp 20 Prozent der Befragten gaben an, dass ihre Angst sehr groß sei. Im Ost-West-Vergleich zeigen sich deutliche Unterschiede.

Eurohaus-127x150 in Drohende Inflation beeinflusst InvestitionsneigungWährend 17 Prozent der Westdeutschen sehr große Angst vor einer drohenden Inflation verspüren, sind es in Ostdeutschland sogar 23 Prozent. Bezogen auf die Gesamtbevölkerung fühlen sich die 50-65-Jährigen am unsichersten (27 Prozent).

Bei 40 Prozent der Deutschen hat sich das Kaufverhalten beziehungsweise die Einstellung zu größeren Anschaffungen durch die aktuelle Krise verändert. Angst vor Inflation und eine Änderung der Konsumgewohnheiten stehen nach Interpretation der Scout 24-Gruppe damit in direktem Zusammenhang.

Immobilien und Gold als sicherste Investitionsanlage

In Zukunft wollen 25 Prozent der Umfrageteilnehmer ihr Geld in größere Anschaffungen investieren, um so einer Entwertung des Privateigentums entgegenzutreten. Zusätzliche 24 Prozent sind noch unentschlossen, überlegen sich jedoch einen solchen Schritt. Die höchste Investitionsbereitschaft besteht bei den 30-39-Jährigen (35 Prozent).

Was sind nach Einschätzung der Befragten die sichersten Investitionen in Krisenzeiten? 60 Prozent der Befragten benennen Immobilien als adäquates Anlageobjekt. Auf Immobilien Scout24 bestätigt sich dieser Trend. Seit Februar 2010 stieg die Anzahl der Kaufgesuche auf dem Onlinemarktplatz um ein Fünftel. Gold belegt bei den Befragten mit 56 Prozent den zweiten Platz. Wenig Vertrauen haben die Befragten in Bundesanleihen (zwölf Prozent) und Aktien (sechs Prozent).

Hintergrund: An der aktuellen Trendbefragung von Scout24 und dem Marktforschungsinstitut Innofact nahm im Mai/Juni 2010 eine repräsentative Stichprobe von 1.041 Internetnutzern teil. (te)

Foto: Shutterstock

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