Anzeige
Anzeige
10. September 2010, 10:42
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Europas Büromärkte erholt – Stimmung noch fragil

Die Bürospitzenmieten der meisten europäischen Städte waren im zweiten Quartal 2010 stabil oder verzeichneten einen Anstieg. Allerdings ist die Entwicklung im Vergleich zum Anfang des Jahres weniger einheitlich. Dies ist das Ergebnis der King Sturge-Studie zu Mieten und Renditen in 26 europäischen Städten im zweiten Quartal 2010.

Hochh User-127x150 in Europas Büromärkte erholt - Stimmung noch fragilDemnach kann die unterschiedliche Entwickung unter anderem auf die ungewissen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Form von auslaufenden Konjunkturprogrammen und die Griechenlandkrise zurückgeführt werden. “London führt die Erholung der Mieten an und verzeichnet Mitte 2010 in der City Bürospitzenmieten von 52,20 Euro pro Quadratmeter und Monat, im West End von 73,80 Euro pro Quadratmeter und Monat”, kommentiert Sascha Hettrich, Managing Partner von King Sturge Deutschland, die Ergebnisse der Studie sein Kollegen in der britischen Hauptstadt. “Auf kurze Sicht wird sich die positive Mietentwicklung in beiden Märkten fortsetzen”, so Hettrich weiter.

Erstmals seit zwei Jahren steigen auch in Paris wieder die Bürospitzenmieten und erreichen im zweiten Quartal 2010 58,30 Euro pro Quadratmeter und Monat. Auch Genf und Stockholm verzeichnen einen Anstieg, in den weiteren westlichen Zentren bleiben die Bürospitzenmieten stabil. So liegen sie in Frankfurt am Main bei 32,50 Euro pro Quadratmeter und Monat. Ausnahmen von der allgemein positiven Entwicklung bilden Helsinki, Kopenhagen, Mailand und Dublin, wo die Bürospitzenmieten sinken, doch voraussichtlich bis Ende des Jahres weitgehend stabil bleiben werden.

“Im Vergleich zu den westeuropäischen Zentren ist die Situation in Mittel- und Osteuropa fragiler”, gibt Hettrich zu Bedenken. Das Niveau der Bürospitzenmieten ist ohnehin geringer, in Warschau liegt es bei 23 Euro pro Quadratmeter und Monat, in Bukarest bei 21 Euro pro Quadratmeter und Monat und in Budapest bei 18,00 Euro pro Quadratmeter und Monat. Die Standorte Sofia, Zagreb und Bratislava verzeichneten zur Jahresmitte 2010 alle sinkende Bürospitzenmieten. “Metropolen an der Peripherie Europas – wie Moskau und Istanbul – erleben gegenwärtig eine stärkere Nutzernachfrage im Bürosegment”, zitiert Hettrich die Research-Ergebnisse seiner Londoner Kollegen. “Die Spitzenmiete steigt dort auf 50 beziehungsweise 30,80 Euro pro Quadratmeter und Monat.”

Weiter lesen: 1 2

Newsletter bestellen Alle News zu Objekten, Standorten und Finanzierungen... werktags 16.30 Uhr!

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 12/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Goldfonds – Rock’n’Roll – Fondspolicen – Nachrangdarlehen

Ab dem 22. November im Handel.

Cash. 11/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Megatrend Demografie – Indizes – Naturgefahren – Maklerpools

Versicherungen

bAV: BRSG bringt 2019 Schwung in die Sache

Nahezu jedes zweite befragte Unternehmen (47 Prozent) plant im Zusammenhang mit dem Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG), seine betriebliche Altersversorgung (bAV) auszubauen oder anzupassen. Dies zeigt eine Umfrage von Willis Towers Watson unter knapp 50 Unternehmen.

mehr ...

Immobilien

“Wirkliche Bauoffensive starten”

Laut dem Statistischen Bundesamt wurde von Januar bis Oktober 2018 in Deutschland der Bau von insgesamt 289.700 Wohnungen genehmigt. Dies seien 1,2 Prozent oder 3.500 Baugenehmigungen mehr als im Vorjahreszeitraum. Die Baugenehmigungen für Wohnungen in Mehrfamilienhäusern seien im Vergleich zum Vorjahr um 5,7 Prozent angestiegen. Dem ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss reicht das allerdings nicht.

mehr ...

Investmentfonds

Abruptes Ende der EZB-Anleihekäufe

Europas Währungshüter machen endgültig Schluss mit zusätzlichen Anleihenkäufen: Nur noch bis zum Ende dieses Jahres steckt die Europäische Zentralbank (EZB) frische Milliarden in den Kauf von Staats- und Unternehmensanleihen. Das beschloss der EZB-Rat in Frankfurt.

mehr ...

Berater

2019 wird alles besser – oder?

Im kommenden Jahr will jeder fünfte Deutsche (18 Prozent) das häufig vernachlässigte Thema Altersvorsorge angehen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage von Fidelity International, durchgeführt von YouGov. Optimistisch stimmt diese Zahl nicht, zumal das Schicksal der allermeisten Neujahrsvorsätze hinlänglich bekannt ist. 

mehr ...

Sachwertanlagen

Erstes Urteil zur P&R-Vermittlung: Es war “execution only”

Das Urteil des Landgerichts Ansbach, das die Klage einer Anlegerin gegen einen Vermittler von P&R-Containern abgewiesen hat, liegt nun schriftlich vor. Demnach gab es in dem Fall einige Besonderheiten.

mehr ...

Recht

Betriebliche Hinterbliebenenrente darf gekürzt werden

Sieht eine Versorgungsregelung vor, dass die Hinterbliebenenversorgung eines jüngeren hinterbliebenen Ehepartners für jedes volle über zehn Jahre hinausgehende Jahr des Altersunterschieds der Ehegatten um fünf Prozent gekürzt wird, liegt darin keine gegen das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) verstoßende Diskriminierung wegen des Alters. Dies hat das Bundesarbeitsgericht (BAG) jetzt entschieden (3 AZR 400/17).

mehr ...