10. August 2010, 11:28
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Immobilienkauf: Jeder Vierte will Zinstief nutzen

In der derzeitigen Niedrigzinsphase erwägt mehr als  jeder vierte Deutsche (27 Prozent) den Immobilienkauf. Vor allem Gutverdiener und Familien mit Kindern sind jetzt an einem Eigenheim interessiert – bei den Besserverdienenden jeder Zweite. So das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Portals Immowelt.de.

News-haus-rechner-shutt-127x150 in Immobilienkauf: Jeder Vierte will Zinstief nutzenDie Hauptgründe, die den Immobilienkauf so attraktiv machen, liegen demnach neben den aktuell besonders günstigen Zinsen in der Zukunftssicherheit, die mit Wohneigentum verbunden ist. 19 Prozent der Befragten halten eine Immobilie für die ideale Kombination aus Geldanlage und direktem Nutzen. Acht Prozent vertreten die Meinung, dass nur Immobilienbesitz inflationssicher ist.

Allen voran die Gutverdiener wollen die Gelegenheit ergreifen: Ab einem Haushaltsnettoeinkommen von 3.000 Euro ziehen 41 Prozent der Befragten den Immobilienkauf jetzt in Erwägung, ab einem Haushaltsnettoeinkommen von 4.000 Euro sogar 49 Prozent, also knapp die Hälfte der Befragten dieser Gruppe.

Fast ebenso wichtig wie das Einkommen ist der Familienstand, wenn es um die Entscheidung für eine eigene Immobilie geht. So sind Verheiratete zu 31 Prozent der Ansicht, dass für ihren Immobilienkauf nun der richtige Zeitpunkt ist. Für Befragte mit Kindern ist die Kauffrage sogar noch konkreter: 39 Prozent meinen, dass sie jetzt von den günstigen Zinsen für Finanzierungsdarlehen profitieren wollen.

19 Prozent der Befragten sind unentschlossen und haben Bedenken, sie könnten sich finanziell übernehmen. Von denjenigen, die einen Immobilienkauf ablehnen, scheuen 16 Prozent die dauerhafte Belastung. 10 Prozent wenden ein, durch eine Immobilie weniger flexibel zu sein. Gar nicht erst mit der Frage beschäftigt haben sich 28 Prozent.

Für die repräsentative Befragung wurden im Juli 2010 im Auftrag von Immowelt.de 1.042 Personen durch das Marktforschungsinstitut Innofact befragt. (te)

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Grundrente für 100 000 Menschen weniger

Weniger Menschen mit kleinen Renten als ursprünglich geplant sollen von der geplanten Grundrente profitieren. Im Einführungsjahr 2021 sollen es 1,3 Millionen Menschen sein – zuletzt war das Bundesarbeitsministerium von 1,4 Millionen ausgegangen. Auf die Rentenversicherung dürften Verwaltungskosten von mehreren hundert Millionen Euro zukommen. Das geht aus dem Referentenentwurf hervor, der der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorliegt.

mehr ...

Immobilien

Bundesbank sieht in Deutschland weiterhin überhöhte Immobilienpreise

Die Bundesbank sieht trotz eines schwächeren Preisanstiegs im vergangenen Jahr nach wie vor ein überhöhtes Preisniveau am Immobilienmarkt in Deutschland. Auch wenn sich die Preisdynamik in den Städten 2019 abgeschwächt habe, hätten die Preise das fundamental gerechtfertigte Niveau weiterhin übertroffen, schreiben die Währungshüter in ihrem am Montag veröffentlichten Monatsbericht.

mehr ...

Investmentfonds

Nachhaltigkeit hört auf, wenn die Rendite sinkt

Ökologische Nachhaltigkeit hört bei vielen Deutschen auf, wenn es um das eigene Bankkonto geht. Das zeigt eine neue Umfrage der Unternehmensberatung BearingPoint. Deutsche sind dabei im Vergleich an grünen Finanzprodukten deutlich weniger interessiert als Österreicher und Schweizer.

mehr ...

Berater

UDI-Emission “te Solar Sprint IV” vor dem Totalverlust?

Die Emittentin der im Oktober 2016 aufgelegten Vermögensanlage “te Solar Sprint IV” warnt vor der Gefahr eines vollständigen Forderungsausfalls eines ausgereichten Nachrangrangdarlehens. Den Anlegern droht dann wohl der Totalverlust ihres Investments.

mehr ...

Sachwertanlagen

Hep tütet 600 Megawatt Solar-Projektvolumen in den USA ein

Hep, ein baden-württembergisches Unternehmen für Solarparks und Solarinvestments, erweitert die Aktivitäten in den USA und hat sich mit dem lokalen Projektentwickler Solops auf eine zu entwickelnde Gesamt-Kapazität von 600 Megawatt in den nächsten drei Jahren geeinigt.

mehr ...

Recht

Viele Betriebsrentner müssen auf Entlastung bei Beiträgen warten

Hunderttausende Betriebsrentner müssen voraussichtlich noch Monate auf eine Entlastung bei den Sozialbeiträgen warten. Das geht aus der Antwort des Bundesgesundheitsministeriums auf eine Anfrage der Linksfraktion hervor, die der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorliegt.

mehr ...