Weniger Immobilien unter dem Hammer

In Deutschland sind im ersten Halbjahr 2010 um 2,5 Prozent weniger Immobilien zwangsversteigert worden als in der ersten Vorjahreshälfte. Die Amtsgerichte beraumten insgesamt 43.602 Versteigerungstermine an, wie der Ratinger Fachverlag Argetra mitteilt, der die Termine erfasst.

zwangsversteigerungDie Summe der gehandelten Verkehrswerte schrumpfte indes um 6,6 Prozent auf 7,2 Milliarden Euro. Der bundesweite Durchschnittswert eines versteigerten Objekts betrug 165.336 Euro. Knapp ein Viertel der Immobilien wurde erstmals in die Versteigerung geschickt. Für die zweite Jahreshälfte rechnet Argetra damit, dass sich die Lage weiter entspannt.

Auffällig war die Statistik in den Hansestädten Hamburg und Bremen: Während sich die Versteigerungstermine in der Elbmetropole auf 220 halbierten, legten sie an der Weser um mehr als ein Fünftel zu auf 351 zu. (hb)

Foto: Shutterstock

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