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23. September 2011, 09:29
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Euro-Unsicherheit treibt Zinshaus-Nachfrage

Aufgrund der aktuellen Unsicherheit bezüglich der Entwicklung des Euro-Raumes und des niedrigen Zinsniveaus verzeichnete der Immobiliendienstleister Grossmann & Berger in seinem aktuellen Marktbericht für Hamburg im bisherigen Jahresverlauf eine so hohe Nachfrage nach Zinshäusern wie noch nie zuvor.

Hamburg1-127x150 in Euro-Unsicherheit treibt Zinshaus-Nachfrage“Die ersten Eigentümer entscheiden sich aufgrund der außergewöhnlich starken Nachfrage dafür, das hohe Preisniveau auszunutzen, ihre Immobilien zu verkaufen und das erhaltene Kapital in Lagen mit höheren Renditen zu investieren”, fasst Geschäftsführer Andreas Kunze eine neue, sich abzeichnende Entwicklung zusammen. Schon 2010 zeigte sich der Hamburger Markt für Zinshäuser laut Grossmann & Berger deutlich belebter als im Vorjahr. Die Zahl der Transaktionen stieg demnach von 386 um 18,9 Prozent auf 459 und lag somit wieder im Bereich des langfristigen Mittels. Von 2009 auf 2010 stieg der Transaktionsumsatz von 687 Millionen Euro auf 886 Millionen Euro, was einer Steigerung von 29 Prozent entspricht. Diese Entwicklung habe sich auch im Jahr 2011 fortgesetzt.

Im Jahr 2010 waren die Preise in ganz Hamburg laut Grossmann & Berger stabil bis steigend. In den sehr guten und bevorzugten Lagen seien erneut höhere Preise akzeptiert worden, auch wenn die Anfangsrendite nur selten die Kosten für den Kapitaldienst und die laufende Bewirtschaftung deckte. In den Toplagen wie beispielsweise Eppendorf, Harvestehude und Winterhude seien die Investoren bereit, Liebhaberpreise zu zahlen, für den auch ein hoher Anteil an Eigenkapital eingesetzt würde. Da für klassische Investoren mit geringem Eigenkapital ein Kauf in den Toplagen nicht möglich gewesen wäre, seien viele auf die mittleren und einfachen Lagen ausgewichen. Daher hätte auch dieser Bereich einen spürbaren Preisauftrieb erfahren. “Derzeit beobachten wir das verstärkte Auftreten von Erbengemeinschaften auf dem Hamburger Zinshausmarkt, die aufgrund der demografischen Entwicklung häufiger als Verkäufer auftreten”, sagt Joern Olaf Ridder, Leiter Wohnimmobilien/Zinshaus.

Seite 2: Alternative: Kauf von Eigentumswohnungen

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