Anzeige
Anzeige
15. Dezember 2011, 13:56
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

IVG: Platzierung neuer Aktien abgeschlossen

Die Bonner IVG Immobilien AG hat die Platzierung neuer Aktien abgeschlossen und sich damit rund 145 Millionen Euro frisches Kapital besorgt. Ein Großteil davon soll in das Kavernengeschäft investiert werden.

IVG KapitalerhöhungDie Gesellschaft hat das Bezugsangebot neuer Aktien am 14. Dezember beendet. Nach Unternehmensangaben wurden 97,4 Prozent der Bezugsrechte und daraus 67,46 Millionen neue Aktien zum Preis von jeweils 2,10 Euro abgesetzt.

Die übrigen rund 1,83 Millionen neuen Aktien (2,6 Prozent des Angebots) habe die Berenberg Bank heute in einer Privatplatzierung zum Preis von ebenfalls 2,10 Euro an Anleger in Deutschland und außerhalb Deutschlands vergeben. Der Bruttoemissionserlös für die IVG beträgt damit nach Unternehmensangaben rund 145,5 Millionen Euro. Die neuen Aktien würden voraussichtlich ab dem 19. Dezember 2011 in die bestehende Notierung der IVG-Aktien einbezogen.

IVG hatte die Kapitalerhöhung Anfang Dezember überraschend angekündigt. Das Unternehmen hat hohe Verbindlichkeiten und muss zudem deutlich gestiegene Baukosten beim eigenen Projekt „Squaire“ am Frankfurter Flughafen schultern.

„Mit der erfolgreichen Kapitalerhöhung haben wir eine solide Basis für eine mittelfristig beschleunigte Entschuldung und nachhaltiges, profitables Wachstum bei der IVG geschaffen“, so IVG-Vorstandssprecher Dr. Wolfgang Schäfers. „Durch die Investition des Großteils der neuen Mittel in unser profitables Kavernengeschäft kann IVG die dort liegenden Wertschöpfungspotentiale optimal ausnutzen, wodurch sich mittelfristig zusammen mit unserem geplanten Verkaufsprogramm der Verschuldungsgrad der IVG auf ein branchenübliches Niveau absenken sollte.“ (bk)

Foto: Shutterstock

Newsletter bestellen Alle News zu Objekten, Standorten und Finanzierungen... werktags 16.30 Uhr!

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 12/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Goldfonds – Rock’n’Roll – Fondspolicen – Nachrangdarlehen

Ab dem 22. November im Handel.

Cash. 11/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Megatrend Demografie – Indizes – Naturgefahren – Maklerpools

Versicherungen

bAV: BRSG bringt 2019 Schwung in die Sache

Nahezu jedes zweite befragte Unternehmen (47 Prozent) plant im Zusammenhang mit dem Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG), seine betriebliche Altersversorgung (bAV) auszubauen oder anzupassen. Dies zeigt eine Umfrage von Willis Towers Watson unter knapp 50 Unternehmen.

mehr ...

Immobilien

“Wirkliche Bauoffensive starten”

Laut dem Statistischen Bundesamt wurde von Januar bis Oktober 2018 in Deutschland der Bau von insgesamt 289.700 Wohnungen genehmigt. Dies seien 1,2 Prozent oder 3.500 Baugenehmigungen mehr als im Vorjahreszeitraum. Die Baugenehmigungen für Wohnungen in Mehrfamilienhäusern seien im Vergleich zum Vorjahr um 5,7 Prozent angestiegen. Dem ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss reicht das allerdings nicht.

mehr ...

Investmentfonds

Die größten Fondsmärkte der EU

Anleger in der EU haben knapp zwölf Billionen Euro in Investmentfonds angelegt. Wesentlich größer ist das verwaltete Vermögen von in Europa aufgelegten Fonds. Der größte Fondsmarkt ist Deutschland, der jedoch nicht am schnellsten wächst.

mehr ...

Berater

Deutsche Bank und Commerzbank: Forciert Bund die Fusion?

Die Bundesregierung intensiviert Kreisen zufolge ihre Bemühungen, einer Fusion zwischen der Deutschen Bank und der Commerzbank den Weg zu ebnen. Das berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Mittwoch unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen.

mehr ...

Sachwertanlagen

Erstes Urteil zur P&R-Vermittlung: Es war “execution only”

Das Urteil des Landgerichts Ansbach, das die Klage einer Anlegerin gegen einen Vermittler von P&R-Containern abgewiesen hat, liegt nun schriftlich vor. Demnach gab es in dem Fall einige Besonderheiten.

mehr ...

Recht

Betriebliche Hinterbliebenenrente darf gekürzt werden

Sieht eine Versorgungsregelung vor, dass die Hinterbliebenenversorgung eines jüngeren hinterbliebenen Ehepartners für jedes volle über zehn Jahre hinausgehende Jahr des Altersunterschieds der Ehegatten um fünf Prozent gekürzt wird, liegt darin keine gegen das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) verstoßende Diskriminierung wegen des Alters. Dies hat das Bundesarbeitsgericht (BAG) jetzt entschieden (3 AZR 400/17).

mehr ...