1. Dezember 2011, 13:03
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Immobilienunternehmen: Zwei Drittel bewerten Geschäftslage positiv

Rund zwei Drittel der Immobilienunternehmen stufen ihre derzeitige Geschäftslage nach einer Umfrage des BFW als positiv ein. Allerdings erwartet nur ein geringer Anteil eine weitere Verbesserung.

Hauser-reihe-shutt16362724-123x150 in Immobilienunternehmen: Zwei Drittel bewerten Geschäftslage positiv„Die aus der Finanzkrise resultierenden Ängste vor einer Abkühlung der Wirtschaft, vor steigenden Kosten und vor möglichen Pleiten von EU-Staaten ist nicht spurlos an unseren Mitgliedsunternehmen vorbei gegangen“, bilanziert Walter Rasch, Präsident des BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen die aktuelle Konjunkturumfrage.

Insgesamt 66 Prozent der BFW-Mitgliedsunternehmen verzeichnet aktuell eine positive Umsatzentwicklung. Auffällig ist laut BFW allerdings, dass zwölf Prozent der Mitgliedsunternehmen, die im ländlichen Raum tätig sind, ihre Lage als schlecht einschätzen und nur 23 Prozent ihre derzeitige Geschäftslage als sehr gut ansehen.

Zudem haben sich die optimistischen Erwartungen für das Geschäftsjahr 2012 deutlich abgekühlt. Rechneten im Frühjahr 2011 laut BFW noch 43 Prozent mit einer Verbesserung für das Jahr 2012, seien es nunmehr nur noch 24 Prozent. Immerhin 67 Prozent erwarteten eine gleichbleibende Situation, zehn Prozent eine sich verschlechternde Geschäftslage.

Die zurückhaltenden Umsatzerwartungen korrelieren laut BFW mit dem Investitionsverhalten der Immobilieunternehmen. Lediglich 36 Prozent der BFW-Mitglieder gehen von einer Investitionserhöhung aus. 51 Prozent wollen ihre Investitionen für das Jahr 2012 nicht aufstocken.

Für das kommende Jahr erwarten die BFW-Mitgliedsunternehmen im Bereich Wohnimmobilien eine leichte Steigerung der Miet- und Kaufpreise sowohl im Neubau als auch im Bestand. „Da Immobilien in wirtschaftlich unsicheren Zeiten als sichere Kapitalanlage gefragt sind, erhöhten sich besonders in den Ballungsräumen und in prosperierenden Regionen aufgrund der steigenden Nachfrage die Kaufpreise“, sagt Rasch. Im Gegensatz zu den Wohnimmobilien wird im Bereich der Gewerbeimmobilien mit nahezu konstanten Kauf- und Mietpreisen gerechnet. (bk)

Foto: Shutterstock

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