2. November 2011, 09:00
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IVD: Nachfrage am Zinshausmarkt rasant gestiegen

Die Nachfrage nach Zinshäusern auf dem deutschen Markt hat sich nach Angaben des Immobilienverbands Deutschland (IVD) deutlich erhöht. Dabei entfallen 46 Prozent des Umsatzes auf die Top-Drei-Städte.

Altbau3-shutt 55641199-127x150 in IVD: Nachfrage am Zinshausmarkt rasant gestiegenMit 10,37 Milliarden Euro sind die Umsätze in den Top 50 Städten demnach im vergangenen Jahr um 22 Prozent gestiegen. Dies ist das Ergebnis einer Analyse des Center for Real Estate Studies, die im Auftrag des IVD erstellt wurde.

„Die Verwerfungen an den Kapitalmärkten haben das Interesse an Sachwerten gesteigert und private wie institutionelle Anleger dazu veranlasst, vermehrt in Wohnimmobilien zu investieren“, erläutert Jürgen Michael Schick, Vize-Präsident des IVD. „In guten und mittleren Wohnlagen ist derzeit ein deutlicher Nachfrageüberhang zu beobachten, der zu weiteren Preissteigerungen führen könnte.“ Der positive Trend auf den deutschen Zinshausmärkten habe sich im ersten Halbjahr 2011 bestätigt. In den von den Gutachterausschüssen vorgelegten Halbjahresberichten zeichne sich durchweg eine positive Entwicklung ab. In München beispielsweise stieg der Umsatz in Vergleich zum ersten Halbjahr 2010 um 30 Prozent. Auch in Frankfurt gab es einen Zuwachs von 194 Millionen Euro auf 201 Millionen Euro. Düsseldorf verbuchte ein Umsatzplus von fünf Prozent.

Top-Drei-Städte erzielen 46 Prozent der Umsätze

Der mit Abstand größte Markt ist Berlin, gefolgt von München und Hamburg. „Die Umsatzzahlen zeigen, dass sich die Transaktionen auf dem deutschen Zinshausmarkt vorwiegend in den Metropolen abspielen“, so Schick. „Allein in den drei größten deutschen Städten wurden 2010 mit 4,77 Milliarden Euro 46 Prozent der gesamten Umsätze der 50 bevölkerungsreichsten Städte erzielt.“ Auf die zehn bevölkerungsreichsten Städte entfielen sogar 71 Prozent der Umsätze. Die Aktivitäten auf den Zinshausmärkten konzentrieren sich laut IVD auf Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt, Stuttgart, Düsseldorf, Dortmund, Essen und Bremen.

Seite 2: Die Entwicklung der Märkte im Detail

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