30. März 2011, 11:54
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Studie: Was Wohneigentum im Alter an Miete spart

Wer im Ruhestand auf die eigenen vier Wände setzt, statt zur Miete zu wohnen, spart monatlich im Durchschnitt 518 Euro. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Sonderauswertung des Statistischen Bundesamtes im Auftrag des Verbandes der Privaten Bausparkassen.

Bauspar-127x150 in Studie: Was Wohneigentum im Alter an Miete spartFür Rentnerhaushalte würde dies dem Branchenverband zufolge bedeuten, dass sie 33 Prozent ihrer gesetzlichen Rente sparen (siehe Grafik unten).

In Westdeutschland betrage die Ersparnis bei miet- und schuldenfreiem Wohnen im Schnitt 538 Euro. Das bedeute 35 Prozent der gesetzlichen Rente, die hier 1.543 Euro ausmache. In Ostdeutschland seien es, so die Bausparkassen, 388 Euro beziehungsweise 22 Prozent der höheren gesetzlichen Rente von 1.742 Euro.

„Mietfreies Wohnen entlastet die Rentnerhaushalte erheblich“, sagt der Vorstandsvorsitzende des Verbandes, Andreas J. Zehnder. Laut der Sonderauswertung beträgt das monatliche Bruttoeinkommen von Rentnerhaushalten im Bundesdurchschnitt 2.468 Euro.

Davon entfallen demnach 1.569 Euro auf die gesetzliche Rente, 208 Euro auf andere öffentliche Transferleistungen, wie zum Beispiel Zusatzversicherungen des öffentlichen Dienstes, Renten aus gesetzlichen Unfallversicherungen oder Altersteilzeitgeld, und 203 Euro auf Betriebsrenten. Durch zusätzliche Einkünfte – vor allem auf Grund selbständiger/unselbständiger Arbeit, Vermietung/Verpachtung und Vermögen – kommen noch einmal 488 Euro hinzu, so die Analyse.

Dieses Gesamteinkommen erhöhe sich, so die Berechnungen, durch die Mietersparnis immerhin noch um 21 Prozent auf 2.986 Euro (Westdeutschland: plus 21 Prozent auf 3.060 Euro; Ostdeutschland: plus 19 Prozent auf 2.464 Euro). (hb)

Bausparkassen-destatis-berechnung in Studie: Was Wohneigentum im Alter an Miete spart

4 Kommentare

  1. “Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Sonderauswertung des Statistischen Bundesamtes im Auftrag des Verbandes der Privaten Bausparkassen.”

    Wes Brot ich ess, des Lied ich sing???

    Ob hier Modernisierungs- und Instandhaltungskosten berücksichtigt sind???

    Kommentar von bademeister — 6. April 2011 @ 16:55

  2. Das Statistische Bundesamt hat falsch ermittelt. Es gibt keine Mieteinsparung . Die Häusebauer belügen sich selber. Im Rentenalter kostet das eigene Haus mehr , als die Rentner an Rente bekommen. Warum wohl ???

    Kommentar von Horst Noll — 1. April 2011 @ 10:52

  3. […] cash-online.de gibt die Meinung wieder, dass mietfreies Wohnen die Rentnerhaushalte deutlich entlasten könnte. […]

    Pingback von Hoher Spareffekt durch eigene vier Wände im Alter » News und Tipps für Verbraucher — 31. März 2011 @ 08:22

  4. Super Beitrag!
    Selbstbenutztes und schuldenfreies Wohneignetum ist ein extrem wichtiger Baustein der Altersvorsorge!

    Ganz mein Reden – schon seit Jahren verteidige ich das gegenüber Aktieninvestitionen, wo der Gewinn dann in Miete investiert wird!

    Und eine Rente von 2.468 Euro – ist schon eine ganze Menge! Dieser Schnitt ist fast nicht zu glauben!
    Aber gut – in den nächsten 30 Jahren wird das Gesamteinkommen stark sinken – und Wohneigentum wird umso wichtiger werden!

    Kommentar von Onassis — 30. März 2011 @ 17:02

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