Anzeige
Anzeige
7. November 2011, 13:25
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

US-Immobilienmärkte: Zwischen Double-Dip und Dynamik

Die Beyerle-Kolumne: Das Bild, das sich aus der Analyse der US-Gewerbeimmobilienmärkte ergibt, ist gegenwärtig unscharf. Die Vorzeichen und klassischen Indikatoren sehen auf den ersten Blick eher düster aus. Dennoch hat sich seit Lehman auch einiges ins Positive bewegt.

Beyerle-IVG-127x150 in US-Immobilienmärkte: Zwischen Double-Dip und Dynamik

Thomas Beyerle, IVG

Auf der einen Seite leben die Vereinigten Staaten von Amerika noch immer vom traditionellen Bild der Konjunkturlokomotive für die globalen Märkte – momentan eher mit dem Label “Stagnation” behaftet. Auf der anderen Seite sind die USA doch wieder drauf und dran, bei den globalen Investmentmärkten den ersten Platz einzunehmen. Dass die USA heute Investoren anlocken, mag auf den ersten Blick überraschen. Dabei lassen sich die aktuellen Anlegergruppen über ihre grundsätzliche Motivlage voneinander abgrenzen: Die einen hoffen auf eine kurzfristige Markterholung und damit die Möglichkeit zum sogenannten antizyklischen Einstieg, die anderen setzen auf die grundsätzliche Stabilität der Märkte im globalen Kontext. Hinzu kommt, dass die Risikoeinschätzung der US-Märkte insgesamt mittlerweile wieder auf einer fundamentalen und damit eher rationalen Einschätzung basiert. Chancen ja – aber nicht um jeden Preis.

Beim Blick über den Atlantik wird eine starke Fokussierung auf das sogenannte Core-Segment sichtbar. Im Bürosektor zielt die aktuelle Nachfrage von Mietern und Investoren auf hochwertige Immobilien in zentralen Lagen. Während die Leerstandsquote für hochwertige Class-A-Flächen gesunken ist, ließ die negative Nettoabsorption den Leerstand im Class-B-Bereich weiter steigen und die Mieten in diesem Segment tendenziell sinken. Dies ist im Übrigen ein Phänomen, welches sich aktuell beinahe weltweit beobachten lässt. Die US-Bürostandorte mit ausgeprägter Marktzyklik – zu ihnen zählen San Francisco, New York und Boston – befanden sich zuletzt im Aufschwung. Währenddessen mussten die Mieten in vielen Metropolregionen, die wie etwa Miami und Atlanta besonders stark vom Einbruch des Wohneigenheimmarktes betroffen waren, weitere Einbußen hinnehmen.

Seite 2: Hausgemachte Probleme überwinden

Weiter lesen: 1 2 3 4

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 6/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Berufsunfähigkeitsversicherung –Investitionen am Zweitmarkt –Personalplanung – Zweitmarkt

+ Heft im Heft: Cash.Special Investmentfonds

Ab dem 26. Mai im Handel erhältlich.

Cash.Special 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Best Ager – Rentenversicherungen – Riester-Rente – betriebliche Krankenversicherung


Ab dem 18. Mai im Handel erhältlich.

Versicherungen

Thomas Bischof neu im Vorstand der Württembergischen

Thomas Bischof, derzeit Leiter Konzernentwicklung bei Munich Re, übernimmt mit Wirkung zum 1. Juli die Verantwortung bei den Versicherungstochtergesellschaften der Wüstenrot & Württembergischen. Zudem ist nach Angaben des Unternehmens beabsichtigt, dass er im Laufe des Jahres 2018 zu deren Vorstandschef berufen und als Geschäftsfeldleiter Versicherungen ins Management Board der W&W-Gruppe einziehen wird.

mehr ...

Immobilien

Offener Immobilienfonds Hausinvest erwirbt Seattle-Zentrale von Facebook

Die Commerz Real hat den Büroneubau Dexter Station in Seattle im US-Bundesstaat Washington für ihren offenen Immobilienfonds Hausinvest erworben. Das Objekt ist mit einem Vertrag über zehn Jahre an Facebook vermietet.

mehr ...

Investmentfonds

Mehr Durchblick bei vermögensverwaltenden Fonds

Die MMD Multi Manager GmbH hat sich seit Jahren den Themen Transparenz und Vergleichbarkeit für Vermögensverwaltende (VV) Produkte verschrieben. Die MMD-Indexfamilie wird mit Hilfe des IT-Dienstleisters Cleversoft erweitert und vertieft.

mehr ...

Berater

Schenkungsvertrag: Rückforderungsrecht als Reißleine

Geschenktes darf man nicht zurückverlangen? Das sieht der Gesetzgeber bei Schenkungsverträgen im Rahmen einer Unternehmensnachfolge anders. Mit einer pfiffigen Vertragsgestaltung kann der Unternehmer jederzeit die “Reißleine” ziehen.

mehr ...

Sachwertanlagen

Showdown im Poker um die Rickmers-Reederei

In einem 35 Seiten starken Papier begründet die Rickmers Holding AG, warum die Alternative zum Restrukturierungskonzept nur ein Insolvenzantrag ist und schließt Nachverhandlungen aus. Die Entscheidung fällt in der Gläubigerversammlung am 1. Juni.

mehr ...

Recht

Nachteile durch komplizierte Bauverträge

Richtet sich ein Bauvertrag nicht allein nach dem BGB sondern enthält zusätzlich Klauseln des VOB/B, wird er für Laien schnell unverständlich. Das Baufinanzierungsportal Baufi24 rät Bauherren zur Vorsicht.

mehr ...