Anzeige
11. Juli 2012, 08:15
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Nur jeder Zweite kann finanzielle Situation im Alter einschätzen

Lediglich die Hälfte der Deutschen glaubt, ihre Versorgung im Ruhestand abschätzen zu können. Das geht aus der Studie “Trendindikator 2012” von TNS Infratest unter anderem im Auftrag der LBS hervor. Bei den über 50-Jährigen traut sich mehr als jeder Vierte keine solide Prognose zur finanziellen Situation zu.

Nur jeder Zweite kann finanzielle Situation im Alter einschätzenDer Anteil der Bundesbürger, die ihre finanzielle Situation im Alter gut einschätzen können, nimmt nach Aussage der Landesbausparkasse ab. Mit aktuell noch 50 Prozent ist der Wert in der Untersuchung gegenüber den Vorjahren leicht gesunken. Erwartungsgemäß fällt jungen Erwachsenen bis zum Alter von 29 Jahren die Vorhersage am schwersten: Nur 18 Prozent von ihnen können eine Annahme treffen. In der Gruppe der 30- bis 49-Jährigen ist der Anteil mit 38 Prozent mehr als doppelt so hoch. Bei den über 50-Jährigen liegt der Wert zwar immerhin bei 72 Prozent – das bedeutet im Umkehrschluss aber, dass mehr als jeder Vierte von ihnen unsicher über seine finanzielle Situation im Ruhestand ist.

Zur finanziellen Entlastung im Alter trägt nach Meinung der LBS vor allem eine eigene Immobilie bei. Entsprechend können Eigentümer ihre Versorgung im Ruhestand auch besser einschätzen als Mieter. Laut TNS wissen heute 59 Prozent der Eigenheimbesitzer, wie sie später finanziell aufgestellt sein werden. Bei Mietern sind es dagegen nur 43 Prozent. “Eigentümer haben die Gewissheit, im Alter mietfrei zu wohnen. Dieser Vorteil macht sich mit mehreren hundert Euro im Monat bemerkbar, die sie zusätzlich zur freien Verfügung haben”, sagt Joachim Klein, Experte der LBS.

Die sogenannte Eckrente beträgt laut Bundesarbeitsministerium derzeit 1.265 Euro brutto im Monat. Diese Summe erhält heute ein Rentner bei Eintritt in den Ruhestand, der 45 Jahre lang den durchschnittlichen Beitrag in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt hat. Allerdings werde laut der LBS das Verhältnis dieser Standardrente zum aktuellen Durchschnittsverdienst eines Berufstätigen weiter sinken – künftige Neurentner müssten sich auf ein geringeres Versorgungsniveau einstellen. (te)

Foto: Shutterstock

Newsletter bestellen Alle News zu Objekten, Standorten und Finanzierungen... werktags 16.30 Uhr!

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 11/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Megatrend Demografie – Indizes – Naturgefahren – Maklerpools

Ab dem 16. Oktober im Handel.

Cash.Special 3/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Riester-Rente – bAV – PKV – Bedarfsanalyse

Ab dem 22. Oktober im Handel.

Versicherungen

Axa strukturiert Vorstand um – Dahmen geht

Die Axa gibt ihrem Konzern in Deutschland zum 1. Januar eine neue Struktur. Dazu wird der Versicherer die Vorstandsressorts bündeln, um damit gezielt für weiteres Kundenwachstum aufgestellt zu sein.

mehr ...

Immobilien

Gebrauchtimmobilie: Gekauft wie gesehen?

Beim Kauf einer gebrauchten Immobilie sollte nicht gleich der erste Eindruck entscheiden. Wer genauer hinschaut, kann teure Überraschungen vermeiden. Ist der Vertrag erst unterschrieben, wird es schwierig, Baumängel geltend zu machen.

mehr ...

Investmentfonds

Der Weg zur Planwirtschaft

Die expansive Geldpolitik lähmt Innovationen und lässt Blasen entstehen, die platzen werden. Die größte Gefahr ist, dass gescheiterte Unternehmen verstaatlicht werden. Davor warnte gestern auf dem Faros Institutional Investors Forum Professor Gunther Schnabl. Gibt es einen Ausweg aus diesem Szenario?

mehr ...

Berater

EZB-Präsident und Deutsche-Bank-Chef fordern Kapitalmarktunion

EZB-Präsident Mario Draghi und Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing haben einmal mehr einheitliche Regeln für Banken und die Kapitalmärkte in Europa gefordert. Das sei die einzige Antwort auf die Bedrohungen denen sich die Währungsunion ausgesetzt sehe.

mehr ...

Sachwertanlagen

Noch immer Prozesse rund um die Göttinger Gruppe anhängig

Die Pleite der Securenta/Göttinger Gruppe im Jahr 2007 beschäftigt noch immer die Gerichte. Das belegt ein aktueller Beschluss des BGH: Er hatte in Zusammenhang mit einer überlangen Verfahrensdauer eines der Prozesse zu entscheiden. 

mehr ...

Recht

Kampf ums “Bayerische”: Watschn vom Richter

Nach langwierigem Prozess über zwei Instanzen wird ein Hahnenkampf zweier Versicherungen ums “Bayerische” aller Wahrscheinlichkeit nach mit dem Offensichtlichen enden: Ein bayerisches Unternehmen darf sich auch bayerisch nennen.

mehr ...