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27. Februar 2012, 15:30
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Wohnimmobilienpreise: Europäische Märkte holen auf

Nach einer Untersuchung des Immobilienberaters Savills hat sich der Preisanstieg an den internationalen Wohnimmobilienmärkten im zweiten Halbjahr 2011 deutlich verlangsamt. Ein wesentlicher Grund liegt in der Marktabkühlung in Asien.

Paris-shutt 17845456-130x150 in Wohnimmobilienpreise: Europäische Märkte holen aufDemnach habe die Kombination aus den Abkühlungsmaßnahmen in Asien und der Gefahr einer erneuten weltweiten Rezession zu einer Abschwächung vieler Wohnimmobilienmärkte in den Ländern der “Neuen Welt” geführt. Dies habe in der zweiten Jahreshälfte 2011 die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass die Märkte der Alten Welt wieder gegenüber denen der aufstrebenden Länder aufholten, nachdem letztere sich in den letzten fünf Jahren überdurchschnittlich entwickelt hatten.

Nach den Ergebnissen des Savills World Cities Index verzeichneten die Top-Ten-Weltmetropolen im zweiten Halbjahr 2011 lediglich einen Preisanstieg von durchschnittlich ein Prozent, der im ersten Halbjahr noch bei 5,5 Prozent gelegen hatte. Damit erreichte der Preisanstieg im Gesamtjahr 2011 einen Wert von 6,5 Prozent.

„Es dürfte nicht überraschen, dass die Preise in unsicheren Zeiten nur geringfügig steigen“, kommentiert Yolande Barnes, Head of Residential Research bei Savills. „Dass sich die stabileren Märkte der ‚Alten Welt‘ wie London, New York, Paris, Sydney und Tokio besser entwickeln als die Märkte der ‚Neuen Welt‘ wie Hong Kong, Shanghai, Singapur, Moskau und Mumbai ist eine Entwicklung, von der wir glauben, dass sie auch in diesem Jahr zu sehen sein wird.“ Es zeige sich nun, dass die starke Performance der Märkte der Neuen Welt, die in den fünf Jahren bis Juni 2011 Preisanstiege von durchschnittlich 95,4 Prozent verzeichneten, zu Lasten höherer Volatilität gegangen sei. „Es grenzt schon an Ironie, wenn die Suche nach vermögenserhaltenden ‘sicheren Häfen‘ von in der Neuen Welt geschaffenem Reichtum eine Verlagerung der Investitionstätigkeit von Ost nach West verursacht und dies nun die Preise in den alten und etablierten Weltmetropolen stützt“, so Barnes.

Seite 2: Paris verdrängt Tokio

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