Anzeige
11. Oktober 2013, 09:52
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Büromarkt München: Umsatzschwächstes Quartal seit 2009

Nachdem der Flächenumsatz am Münchner Büromarkt nach Abschluss des ersten Halbjahrs gegenüber dem Vorjahr noch im Plus lag, ließ die Dynamik im dritten Quartal deutlich nach und führte zu einem Umsatzminus, teilt Savills mit.

Muenchen-Liebfrauenkirche-255x300 in Büromarkt München: Umsatzschwächstes Quartal seit 2009

Nach einem schwachen dritten Quartal dürfte der Münchner Büromarkt zum Jahresende wieder aufholen.

Ein Flächenumsatz von etwa 122.000 Quadratmetern zwischen Juli und September bedeuten das umsatzschwächste Quartal seit mehr als vier Jahren (Q1-2009: 118.000 Quadratmeter). Insgesamt summiert sich der Flächenumsatz der ersten drei Quartale auf 455.500 Quadratmeter und lag damit knapp 10 Prozent unter dem Vergleichswert des Vorjahres.

Umsatzschwäche vor allem im großflächigen Segment

„Wie schon in der ersten Jahreshälfte zeigte sich auch in den vergangenen drei Monaten vor allem das großflächige Segment umsatzschwach“, so Nico Jungnickel, Director Office Agency und bei Savills verantwortlich für das Bürovermietungsgeschäft in München. So wurde im dritten Quartal keine Anmietung im Flächensegment ab 10.000 Quadratmeter registriert.

Ursachen

Die vergleichsweise geringe Zahl an Großanmietungen hat im Wesentlichen zwei Ursachen: Erstens trübt die Unsicherheit bezüglich der weiteren wirtschaftlichen Entwicklung die Anmietungsfreude der großen Unternehmen, zweitens fehlt es an entsprechend großen Bestandsflächen.

Leichter Anstieg der Spitzenmieten

Folglich handelte es sich bei der überwiegenden Zahl aller Abschlüsse ab 5.000 Quadratmeter um Projektanmietungen. Dies wiederum führte dazu, dass die Spitzenmiete in den vergangenen drei Monaten nochmals leicht anstieg.

Ende September notierte sie bei 32 Euro pro Quadratmeter und damit knapp fünf Prozent über ihrem Vorjahreswert. Die Durchschnittsmiete dagegen lag bei 14,94 Euro pro Quadratmeter und mithin gut ein Prozent unter dem Vergleichswert des Vorjahres. Die Leerstandsquote stabilisierte sich bei 6,2 Prozent (Q3-2012: 6,9 Prozent).

Positiver Ausblick

Obwohl auch die Flächennachfrage zuletzt nachließ, ist davon auszugehen, dass das vierte Quartal das umsatzstärkste des laufenden Jahres wird. Denn einige der noch am Markt befindlichen Großgesuche dürften im Laufe der nächsten Wochen zum Abschluss kommen und den Gesamtjahresumsatz auf etwa 650.000 Quadratmeter steigen lassen.

Gegenüber dem Vorjahreswert würde dies einen Umsatzrückgang von etwa acht Prozent bedeuten, wäre aber etwas mehr als im Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre umgesetzt wurde (etwa 635.000 Quadratmeter). (mh)

Foto: Shutterstock

Anzeige
Newsletter bestellen Alle News zu Objekten, Standorten und Finanzierungen... werktags 16.30 Uhr!

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 11/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Biotech-Fonds – Kfz-Policen – Versicherungen für Wohneigentum – Family Offices

Ab dem 19. Oktober im Handel.

Cash.Special 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Herausforderungen 2018 – bAV-Reform – Elementarschadenversicherung – Digitale Geschäftsmodelle

Ab dem 24. Oktober im Handel.

Versicherungen

xbAV Beratungssoftware mit neuem Geschäftsführer

Boris Haggenmüller verantwortet als Geschäftsführer seit September 2017 das operative Geschäft der xbAV Beratungssoftware GmbH. Zuvor war er der verantwortliche Prokurist des Tochterunternehmens der xbAV AG.

mehr ...

Immobilien

Baufinanzierung: Die Service-Champions

Welche Banken bieten deutschen Kunden den besten Kundenservice bei der Baufinanzierung? Die Kölner Beratungsgesellschaft Servicevalue hat Kunden der Banken hierzu befragt. Eine Bank konnte besonders überzeugen und sicherte sich einen “Gold-Rang”.

mehr ...

Investmentfonds

Finanzbranche befürchtet Blasenbildung an Märkten

Die Politik der Europäischen Zentralbank hat bereits zur Blasenbildung an den Finanzmärkten geführt, oder wird dies noch tun. Dessen ist sich die Finanzbranche sicher. Die Mehrheit wünscht sich den Ausstieg aus der expansiven Geldpolitik, hält dies jedoch gleichzeitig für unwahrscheinlich.

mehr ...

Berater

Insurtechs: Die fairsten digitalen Versicherungsmakler aus Kundensicht

Welche digitalen Versicherungsmakler werden von ihren Kunden als besonders fair wahrgenommen? Das Kölner Analysehaus Servicevalue hat gemeinsam mit Focus-Money die Kunden von 24 Anbietern befragt. Neun von ihnen erhielten die Note “sehr gut”.

mehr ...

Sachwertanlagen

IPP-Fonds der Deutschen Finance schütten aus

Der Asset Manager Deutsche Finance aus München kündigt für seine beiden Fonds IPP Institutional Property Partners Fund I und Fund II Auszahlungen für das Geschäftsjahr 2016 an die Privatanleger an.

mehr ...

Recht

IDD: Umsetzung könnte in Teilen verschoben werden

Wie der AfW – Bundesverband Finanzdienstleistung e.V. mitteilt, könnte sich der Umsetzungstermin von Teilen der europäischen Richtlinie Insurance Distribution Directive (IDD) verschieben. Die delegierten Rechtsakte sollen nach dem Willen des europäischen Parlaments demnach erst im Oktober 2018 in Kraft treten.

mehr ...