Anzeige
Anzeige
7. Juni 2013, 13:39
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Studie: Privatanleger bevorzugen Wohnungen

Privatanleger beurteilen die Renditeaussichten von mittelgroßen Wohnungen am positivsten, so eine aktuelle Studie des Immobilienanbieters Euro Grundinvest. Dabei gibt es deutliche regionale Unterschiede.

Studie Euro GrundinvestIm bundesdeutschen Durchschnitt wie auch regional halten Privatanleger Wohnungen mit einer Größe bis zu 80 Quadratmeter derzeit für die beste Investition, so das Ergebnis der Untersuchung. 66 Prozent aller Befragten präferieren demnach diesen Wohnungstyp noch vor dem Einfamilien- und Reihenhaus oder der Doppelhaushälfte sowie den Apartmentwohnungen und Studentenappartements (jeweils 62 Prozent). Besonders gefragt seien mittelgroße Wohnungen in München. 77 Prozent der Münchner Anleger beurteilen diesen Wohnungstyp als besonders lohnenswerte Investition. Der Münchner Bauträger hat für den Grundinvest Report deutschlandweit 1.000 Privatanleger befragt.

Luxuswohnungen werden insgesamt mit Blick auf die Rendite als weniger aussichtsreich bewertet als alle anderen Wohnungstypen. Lediglich 36 Prozent sind der Meinung, dass eine Luxuswohnung die beste Investition wäre. “Vor allem in München (34 Prozent) und Hamburg (33 Prozent) wird dem Premiumsegment weniger Potenzial zugetraut. In Berlin hingegen rechnen immerhin 42 Prozent mit einer guten Rendite in der Wohnungsoberklasse”, erläutert Martin Greppmair, Chefprojektentwickler von Euro Grundinvest.

Familiendomizil versus Studentenbude

In München versprechen sich drei Viertel (76 Prozent) der Investoren von Apartmentwohnungen eine gute Performance. “Im restlichen Bundesgebiet schneiden diese kleinsten Wohnungstypen, die insbesondere für Pendler und Studenten ideal sind, deutlich schlechter ab”, sagt Greppmair. In Hamburg beispielsweise würden 18 Prozent weniger die Renditeaussichten von Apartments mit gut bis sehr gut bewerten. Umgekehrt verhalte es sich bei den Häusern. Einfamilienhäuser und Doppelhaushälften schätzten vor allem die Hamburger (73 Prozent). In München (54 Prozent) und Frankfurt (49 Prozent) sei dieser Anteil niedriger. Das hohe Interesse an kleineren Immobilien sieht Greppmair auch im Investitionsverhalten begründet. “Gerade bei Apartments können viele Investoren trotz gestiegener Immobilienpreise noch einen Großteil der Investitionssumme aus Eigenmitteln aufbringen. Dieser Investmenttyp erfüllt damit die Maßgabe, vorhandene Liquidität direkt in Sachwerte umzuschichten.” (bk)

Foto: Shutterstock

 

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 6/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Berufsunfähigkeitsversicherung –Investitionen am Zweitmarkt –Personalplanung – Zweitmarkt

+ Heft im Heft: Cash.Special Investmentfonds

Ab dem 26. Mai im Handel erhältlich.

Cash.Special 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Best Ager – Rentenversicherungen – Riester-Rente – betriebliche Krankenversicherung


Ab dem 18. Mai im Handel erhältlich.

Versicherungen

Thomas Bischof neu im Vorstand der Württembergischen

Thomas Bischof, derzeit Leiter Konzernentwicklung bei Munich Re, übernimmt mit Wirkung zum 1. Juli die Verantwortung bei den Versicherungstochtergesellschaften der Wüstenrot & Württembergischen. Zudem ist nach Angaben des Unternehmens beabsichtigt, dass er im Laufe des Jahres 2018 zu deren Vorstandschef berufen und als Geschäftsfeldleiter Versicherungen ins Management Board der W&W-Gruppe einziehen wird.

mehr ...

Immobilien

Offener Immobilienfonds Hausinvest erwirbt Seattle-Zentrale von Facebook

Die Commerz Real hat den Büroneubau Dexter Station in Seattle im US-Bundesstaat Washington für ihren offenen Immobilienfonds Hausinvest erworben. Das Objekt ist mit einem Vertrag über zehn Jahre an Facebook vermietet.

mehr ...

Investmentfonds

Fed betritt mit Geldpolitik unbekanntes Terrain

Nach Jahren der lockeren Geldpolitik steht ein Epochenwechsel ins Haus. In den USA dürfte die Notenbank Fed in diesem Jahr mit der Verringerung ihrer Bilanzsumme beginnen und damit terra incognita betreten. Die Folgen für die Leitzinsentwicklung

mehr ...

Berater

Schenkungsvertrag: Rückforderungsrecht als Reißleine

Geschenktes darf man nicht zurückverlangen? Das sieht der Gesetzgeber bei Schenkungsverträgen im Rahmen einer Unternehmensnachfolge anders. Mit einer pfiffigen Vertragsgestaltung kann der Unternehmer jederzeit die “Reißleine” ziehen.

mehr ...

Sachwertanlagen

Qatar und Saudi Arabien gehen bei Hapag-Lloyd an Bord

Die Reederei Hapag-Lloyd meldet den Vollzug der im Juli 2016 vereinbarten Fusion mit der arabischen Reederei UASC. Damit ändert sich auch die Aktionärsstruktur des Hamburger Traditionsunternehmens signifikant.

mehr ...

Recht

Nachteile durch komplizierte Bauverträge

Richtet sich ein Bauvertrag nicht allein nach dem BGB sondern enthält zusätzlich Klauseln des VOB/B, wird er für Laien schnell unverständlich. Das Baufinanzierungsportal Baufi24 rät Bauherren zur Vorsicht.

mehr ...