Anzeige
22. Februar 2013, 10:26
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Wohnimmobilienmarkt Jakartas zeigt in der Spitze die größte Preisdynamik

In der indonesischen Hauptstadt Jakarta sind die Preise für Top-Wohnimmobilien 2012 am stärksten gestiegen, so der Prime Global Cities Index der Immobilienberatung Knight Frank für das vierte Quartal 2012. Demnach haben sich die Preise für Top-Wohnimmobilien in den wichtigsten Städten der Welt insgesamt um 1,7 Prozent verteuert.

Top-Wohnimmobilien-Luxus-272x300 in Wohnimmobilienmarkt Jakartas zeigt in der Spitze die größte Preisdynamik Im Jahresvergleich verzeichnet der Index per Ende Dezember einen Zuwachs von 3,6 Prozent. 18 der insgesamt 26 darin erfassten Städte wiesen in den letzten drei Monaten in 2012 stabile oder steigende Preise auf – ein Jahr zuvor waren es nur zwölf Städte.

“Weltweit betrachtet steigt der Reichtum, und immer mehr Reiche nutzen Immobilien als sichere Geldanlage”, kommentiert Kate Everett-Allen aus dem internationalen Research für Wohnimmobilien bei Knight Frank. “Viele investieren international und suchen nicht nur ein gutes Investment, sondern erwerben Immobilien auch, um ihren Kindern eine Erziehung in angesehenen Universitäten sprich Städten zu ermöglichen oder um einem breiteren Lebensstil zu frönen.

In Asien haben die Preise demnach mit durchschnittlich acht Prozent im letzten Jahr am stärksten angezogen. Das Plus ergibt sich auch durch den Bestperformer des Rankings. In Jakarta sind die Preise im Vergleich zum Vorjahr um 38,1 Prozent in die Höhe geschnellt. Aber auch Städte in den USA sind im Ranking wieder nach vorne gerückt. So sind die Preise für Top-Wohnimmobilien in Miami (19,5 Prozent) und Los Angeles (12,5 Prozent) in 2012 zweitstellig gestiegen. Das Jahresergebnis von New York mit minus 1,4 Prozent in 2012 täuscht über die jüngste Entwicklung hinweg. Von Anfang Oktober bis Ende Dezember haben in New York so viele Immobilien den Besitzer gewechselt wie zuletzt vor 25 Jahren und damit die Preise um 5,7 Prozent in die Höhe getrieben.

Die letzten acht Städte im Ranking liegen in Europa und weisen alle eine negative Performance auf. “In diesen Ergebnissen spiegeln sich nicht nur die wirtschaftlichen Verwerfungen in der Eurozone, sondern in einigen Märkten auch die jüngsten Steueränderungen für Vermögende”, hebt Everett-Allen hervor. In Europa haben Top-Wohnimmobilien in den untersuchten Städten 2012 durchschnittlich vier Prozent an Wert verloren. Im Vorjahr verzeichneten sie noch ein Plus von 1,4 Prozent. Laut Knight Frank schätzen dennoch viele Käufer europäische Standorte für langfristige Investitionen. In einigen Städten folgte der Preisverfall auf eine Marktüberhitzung. “Wir gehen davon aus, dass bei steigendem Reichtum gerade in Europa zweitklassige Städte in den Fokus der Käufer geraten werden, um Wertschöpfungspotenziale zu heben”, so die Researcherin.

Top-Wohnimmobilienstandorte-weltweit-Knight-Frank in Wohnimmobilienmarkt Jakartas zeigt in der Spitze die größte Preisdynamik

Quelle: Knight Frank

Viele Regierungen haben laut Knight Frank auf die hohe Nachfrage nach erstklassigen Wohnimmobilien und die stark steigenden Preise reagiert. Dabei stand in Asien im Vordergrund, mögliche Immobilienblasen zu unterbinden. In Europa ging es eher darum, durch höhere Steuern den überschuldeten Haushalten mehr Einnahmen zu verschaffen.

Bei steigender Nachfrage, die das Immobilienberatungsunternehmen erwartet, bleibt das Angebot an Luxus-Wohnimmobilien ist indes eingeschränkt. “Langfristig bleibt der Markt im Prime-Segment äußerst attraktiv,” resümiert Everett-Allen. “Die Investoren sollten aber immer besser die steuerlichen Rahmenbedingungen und immobilienspezifische Kosten prüfen, um die gewünschten Renditen zu erzielen.”

Hintergrund: Der Prime Global Cities Index wird von der internationalen Immobilienberatung Knight Frank alle drei Monate ermittelt und veröffentlicht. (te)

Foto: Shutterstock 

 

Newsletter bestellen Alle News zu Objekten, Standorten und Finanzierungen... werktags 16.30 Uhr!

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 02/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Trendprodukt Fondspolicen – Aktien Europa – Zweitmarkt 2018 – Andrang auf Zinshäuser 

Ab dem 25. Januar im Handel.

Cash.Special 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Herausforderungen 2018 – bAV-Reform – Elementarschadenversicherung – Digitale Geschäftsmodelle

Ab dem 24. Oktober im Handel.

Versicherungen

Neues Kundenverhalten durch Digitalisierung

Baufinanzierung, Geburt, Vermögensübertragung: Bei komplexen Fragestellungen und neuen Problemen benötigen Kunden beratende Unterstützung. Daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern. Gastbeitrag von Margit Winkler, Institut Generationenberatung

mehr ...

Immobilien

Büroimmobilien: Hohe Nachfrage, sinkende Spitzenrenditen

Deutsche Büroimmobilien sind laut CBRE nach wie vor die begehrteste Anlageklasse deutscher und internationaler Investoren. Inbesondere an B-Standorten wurde ein starker Zuwachs des Transaktionsvolumens registriert.

mehr ...

Investmentfonds

EU-Rechnungsprüfer: EZB-Bankenaufsicht weist Mängel auf

Der Europäische Rechnungshof sieht Mängel bei der EZB-Bankenaufsicht. Demnach fehlen der für die Kontrolle zuständigen Europäischen Zentralbank (EZB) objektive Kriterien zur Beurteilung, wann eine Bank sich in einer Krisensituation befinde.

mehr ...

Berater

Bafin veröffentlicht Entwurf des Rundschreibens “Hinweise zum Versicherungsvertrieb”

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) hat den Entwurf des Rundschreibens “Hinweise zum Versicherungsvertrieb” zur öffentlichen Konsultation auf ihrer Internetseite eingestellt. Stellungnahmen zum Entwurf nimmt die Aufsichtsbehörde bis zum 21. Februar 2018 entgegen.

mehr ...

Sachwertanlagen

Solvium steigert Platzierung 2017 um 25 Prozent

Solvium Capital, Anbieter von Direktinvestments in Container und Wechselkoffer, hat im Jahr 2017 eine Vertriebsleistung von mehr als 53 Millionen Euro erreicht. Das ist gegenüber 2016 eine Steigerung von über 25 Prozent.

mehr ...

Recht

Bundesbank-Vorstand: Bitcoin-Regulierung ist nur eine Frage der Zeit

Kryptowährungen wie Bitcoin sind in Deutschland bislang unreguliert, das wird sich bald ändern. Das geht aus einer Aussage des Vorstands der Deutschen Bundesbank, Joachim Wuermeling, hervor. Erste Schritte habe man bereits unternommen.

mehr ...