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12. Dezember 2013, 09:30
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Versicherung für Immobilienkredite: “Den Traum vom Wohnen absichern”

Arbeitslosigkeit oder Arbeitsunfähigkeit bedeuten erhebliche Einschnitte im Einkommen. Mit einer Versicherung können Immobilienkäufer sich und ihre Immobilie vor den Folgen drohender Zahlungsunfähigkeit schützen.

Gastbeitrag von Steffen Planer, BNP Paribas Cardif Deutschland

Steffen Planer ist Spezialist für Immobilienfinanzierungen beim Bankhaus BNP Paribas Cardif Deutschland.

“Eine Versicherung des Immobilienkredites kann Kaufhemmnisse wegen des Risikos von Zahlungsausfällen verringern.”

Mit den eigenen vier Wänden erfüllen sich viele Menschen ihren Traum vom selbstbestimmten Wohnen. Ob ein Einfamilienhaus im Grünen oder der Erwerb einer schicken Altbauwohnung in der Stadt: Der Immobilienmarkt bietet heute für jeden Geschmack eine große Auswahl an Wohnträumen für Einzelkäufer und Familien an.

Vor dem Kauf steht zunächst die Finanzierung. Hier ist zu bedenken: Der Erwerb einer Immobilie ist in der Regel die größte Investition im Leben. Daher sollte jeder Immobilienkäufer alle damit verbundenen Risiken sorgfältig abwägen, denn Fehler bei der Finanzplanung können bis in den finanziellen Ruin führen. Laut dem “Überschuldungsreport 2013” des Instituts für Finanzdienstleistungen sind derzeit rund 3,3 Millionen Haushalte in Deutschland überschuldet, bei knapp 29 Prozent ist der Verlust des Arbeitsplatzes der Hauptgrund dafür. Scheidung und Trennung liegen mit 13 Prozent als Grund auf Platz zwei, gefolgt von Krankheit mit rund zehn Prozent. Eine Absicherung gegen Einkommenseinbußen durch Arbeitslosigkeit, langwierige Krankheiten oder Unfälle ist daher für Bauherren und Käufer sehr sinnvoll.

Arbeitslosigkeit kann jeden treffen

Denn auch wenn es der deutschen Wirtschaft derzeit vergleichsweise gut geht: Arbeitslosigkeit kann jeden treffen. Nach Zahlen der Bundesagentur für Arbeit melden sich derzeit monatlich rund 600.000 Menschen arbeitslos. Die durchschnittliche Dauer der Arbeitslosigkeit lag 2012 bei Angestellten bei knapp 37 Wochen, das sind über neun Monate. Zwar gibt es in solchen Fällen Arbeitslosengeld, die Zahlungen sind aber, verglichen mit dem bisherigen Einkommen, mit erheblichen Einbußen verbunden. So hat eine kinderlose Angestellte mit einem Bruttogehalt von 2.000 Euro im Regelfall einen monatlichen Einkommensverlust von 516 Euro zu verkraften. Ein Arbeitnehmer mit 3.500 Euro Bruttovergütung muss im Fall der Arbeitslosigkeit monatlich sogar auf 809 Euro Nettoeinkommen verzichten.

Auch durch Arbeitsunfähigkeit drohen Einkommensverluste. Rund 1,7 Millionen gesetzlich Versicherte waren 2011 von einer Krankheit betroffen, die länger als sechs Wochen dauerte. Bevor sie ihren Job wieder aufnehmen konnten, erhielten die Versicherten im Schnitt 89 Tage lang Krankengeld. Diese Leistung ist aber im Vergleich zum üblichen Gehalt nur eine Grundsicherung. Bei einem Bruttogehalt von 2.000 Euro im Monat liegt das Krankengeld 336 Euro unterhalb des normalen Nettobetrags, bei einem Bruttogehalt von 3.500 Euro fehlen monatlich im Schnitt schon 517 Euro in der Haushaltskasse. Für Selbstständige können die Einbußen sogar noch höher ausfallen: Sind sie wegen Krankheit längere Zeit nicht arbeitsfähig, fällt im schlimmsten Fall das Einkommen vollständig weg. Für solche Fälle müssen sie privat vorsorgen.

Bei Arbeitslosigkeit und Arbeitsunfähigkeit können die laufenden Hypothekenraten also schnell zur Belastung werden. Es ist daher verständlich, dass ein großer Teil der Deutschen aus Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes lieber auf eine eigene Immobilie verzichtet. Doch lässt sich ein Immobilienkredit bei temporärem Einkommensverlust durch Arbeitsunfähigkeit oder Arbeitslosigkeit heute passgenau versichern: Wird der Versicherte krank oder arbeitslos, übernimmt die Versicherung die Zahlungen der gewählten, monatlichen Rate, sodass die Immobilie auch in schwierigen Zeiten gehalten werden kann.

Seite zwei: Flexible Versicherung je nach Bedarf

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