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13. Oktober 2014, 11:58
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Ansturm auf deutschen Büroimmobilienmarkt

In deutsche Büroimmobilien wurden in den vergangenen neun Monaten knapp 13 Milliarden Euro investiert – ein Plus von 52 Prozent. Ein Großteil der Käufe wurde von ausländischen Investoren getätigt.

Büroimmobilienmarkt Deutschland

Ausländische Investoren suchen Sicherheit am deutschen Markt für Büroimmobilien.

Nach Angaben des aktuellen Investmentreports von CBRE stiegen die Investments in deutsche Büroobjekte bis Ende September gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 4,5 Milliarden Euro auf rund 13 Milliarden Euro.

“Gemessen am gesamten in deutsche Gewerbeimmobilien investierten Volumen bleiben Büroimmobilien mit einem Anteil von 51 Prozent die am stärksten nachgefragte Assetklasse”, bilanziert Fabian Klein, Head of Investment bei CBRE Deutschland. “Allein im dritten Quartal 2014 wurden 5,5 Milliarden Euro in Büroimmobilien investiert, welches damit das stärkste Quartal im bisherigen Jahresverlauf gewesen ist.” Zahlreiche großvolumige Einzeltransaktionen hätten zu diesem Ergebnis beigetragen. Dazu gehörten etwa die Verkäufe des Upper West in Berlin sowie der Münchner Objekte Isartor City, Theresie und Lenbach Gärten.

Hohe Nachfrage internationaler Investoren

“Der deutsche Gewerbeimmobilienmarkt insgesamt sowie auch speziell das Bürosegment ist aufgrund der soliden Fundamentaldaten und den im Vergleich zu anderen Ländern positiven Wirtschaftserwartungen für das kommende Jahr insbesondere für internationale Investoren sehr attraktiv”, betont Jan Linsin, Head of Research bei CBRE Deutschland. Hinzu komme das im internationalen Vergleich noch deutlich attraktivere Renditeniveau.

Insbesondere asiatische Investoren suchen laut Klein verstärkt Anlagemöglichkeiten in Europa und hier insbesondere in Deutschland, da sich durch die polyzentrische Struktur mehr Optionen böten und zudem die Preise deutlich unter denen von Metropolen wie London und Paris liegen. Insgesamt investierten ausländische Käufer gut 5,3 Milliarden Euro, was einem Anteil von 41 Prozent am Gesamtvolumen und einer Steigerung um 77 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Insbesondere US-amerikanische Käufer sowie Akteure aus Großbritannien zeigten sich laut Klein sehr aktiv.

Seite 2: Anteil von Portfoliotransaktionen verdoppelt sich

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