Anzeige
26. März 2014, 10:58
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Durchschnittliche Monatsrate von Baufinanzierungen sinkt leicht

Die durchschnittliche Monatsrate für ein Standarddarlehen nimmt im Februar laut Dr. Klein leicht ab, während die Darlehenshöhe wächst. Dies geht aus dem aktuellen Trendindikator Baufinanzierung hervor.

Baufinanzierung Shutterstock Gro 1740395422 in Durchschnittliche Monatsrate von Baufinanzierungen sinkt leicht

Darlehensnehmer setzen auf Sicherheit. Das zeigt sich im Anstieg des Anteils von Annuitätendarlehen mit festem Zinssatz.

Nach Angaben des Finanzdienstleisters Dr. Klein sinkt die durchschnittliche Monatsrate für ein Standarddarlehen von 150.000 Euro, das mit einer zehnjährigen Sollzinsbindung, einem Beleihungsauslauf von 80 Prozent und einem Tilgungssatz von zwei Prozent versehen ist, im Februar von 606 Euro auf 593 Euro. Das zeigt der aktuelle Trendindikator Baufinanzierung.

Seit Juli 2013 sei das die niedrigste monatliche Standardrate für ein Darlehen. Ursache für diese Entwicklung könnte laut Dr. Klein der leichte Rückgang der Baufinanzierungszinsen sein.

Darlehenshöhe im Aufwärtstrend

Die durchschnittliche Darlehenshöhe steigt im Februar von 156.000 Euro auf 162.000 Euro (plus 6.000 Euro) und liegt damit ungefähr auf dem Niveau des Vorjahres. Hintergrund des Wachstums sei der erhöhte Fremdkapitalanteil und der damit verbundene höhere Beleihungsauslauf. Der durchschnittliche Beleihungsauslauf erhöht sich von 77,58 Prozent auf 77,87 Prozent. Mit einem durchschnittlichen Eigenkapitalanteil von 22,13 Prozent bringen Erwerber mehr als die empfohlenen 20 Prozent in ihre Baufinanzierung ein.

Kreditnehmer bevorzugen sichere Finanzierungen

Im Februar legen Darlehensnehmer nach wie vor Wert auf eine sichere Finanzierung, so Dr. Klein. Das zeige sich in der hohen Tilgungsrate, die eine schneller Rückführung des Darlehens ermöglicht. Zwar geht der durchschnittliche Tilgungssatz im Februar leicht von 2,39 Prozent auf 2,37 Prozent zurück, er liegt damit weiterhin auf einem relativ hohen Niveau, so Dr. Klein. Im Vorjahresmonat betrug die durchschnittliche Tilgungsrate 2,25 Prozent.

Dass Erwerber auf Sicherheit setzen, zeige sich auch im Anstieg des Anteils von Annuitätendarlehen mit festem Zinssatz. Er zieht von 69,24 Prozent auf 70,57 Prozent an. Im Vorjahreszeitraum lag er bei 68,22 Prozent. Der Anteil von KfW-Darlehen, für die eine Zinsbindung von maximal zehn Jahren möglich ist, geht auf 12,72 Prozent zurück (Vormonat: 13,33 Prozent). Der Anteil von Annuitätendarlehen mit variabler Zinsbindung nimmt leicht von 2,64 Prozent auf 2,67 Prozent zu.

Die durchschnittliche Sollzinsbindung kletterte im Februar 2014 von elf Jahren und zwei Monaten auf elf Jahre und fünf Monate. (st)

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 01/2019

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Fonds Finanz – Robotik – Moderne Klassik – Finanzanalyse

Ab dem 18. Dezember im Handel.

Cash. 12/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Goldfonds – Rock’n’Roll – Fondspolicen – Nachrangdarlehen

Versicherungen

Wintereinbruch: Diese Pflichten haben Eigentümer und Mieter

Der Winter ganz Deutschland im Griff: Selbst in schneearmen Regionen und Städten wie Köln bleibt die weiße Pracht auf Straßen und Gehsteigen liegen. Die Winterlandschaft bringt Verpflichtungen für Hauseigentümer oder Mieter mit sich – zum Beispiel die gesetzliche Pflicht zum Schneeräumen. Auch versicherungstechnisch ist das Räumen und Streuen des Gehwegs relevant.

mehr ...

Immobilien

Zwölf Städte vereinen 30 Prozent des Gewerbeimmobilienumsatzes

London ist 2018 der Top-Performer für globale gewerbliche Immobilien-Investitionen. Investoren bevorzugen weiterhin Städte, mit denen sie vertraut sind und die über gut etablierte Investment-Märkte und hohe Transparenz verfügen. Dazu gehören mit Frankfurt, Berlin, Hamburg und München vier deutsche Städte.

mehr ...

Investmentfonds

Tim Bröning: Worte statt Taten

Viele Menschen starten mit guten Vorsätzen ins neue Jahr. Sie möchten häufiger ins Fitnessstudio gehen, weniger Süßigkeiten essen und sich generell einen gesünderen Lebenswandel zulegen.

Die Bröning-Kolumne

mehr ...

Berater

Hat die Finanzbranche #MeToo verschlafen?

Auf Branchenmessen begegnet man auch in Zeiten der “Me-too”-Debatte noch immer vielen Hostessen. “Nett aussehen, während die Männer Geschäfte machen: Der Beruf der Hostess ist so aus der Zeit gefallen wie kaum ein anderer”, schrieb kürzlich die “Süddeutsche Zeitung”. Hat die Branche eine wichtige gesellschaftliche Entwicklung verschlafen?

mehr ...

Sachwertanlagen

RWB steigert das Platzierungsvolumen kräftig

Die auf Private-Equity-Konzepte für Privatanleger spezialisierte RWB Group hat im vergangenen Jahr insgesamt mehr als 76 Millionen Euro platziert und damit ein Umsatzplus von 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr erreicht (2017: etwa 59 Millionen Euro).

mehr ...

Recht

Kartellwächter: Mastercard muss Millionenstrafe zahlen

Der Kreditkartenanbieter Mastercard muss wegen Verstößen gegen EU-Kartellvorschriften 570 Millionen Euro bezahlen. Das teilte die EU-Kommission am Dienstag in Brüssel mit. Auf den US-Konzern könnten zudem Schadenersatzklagen zukommen.

mehr ...