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16. Oktober 2014, 12:42
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Europace: Starker Zuwachs beim Transaktionsvolumen

Der Finanzmarktplatz Europace konnte sein Transaktionsvolumen im dritten Quartal 2014 im Jahresvergleich deutlich steigern. Dazu trug vor allem der Zuwachs der Immobilienfinanzierungen bei.

Europace

Das Volumen der über Europace abgeschlossenen Baufinanzierungen legte im dritten Quartal 2014 um 13 Prozent zu.

Mit insgesamt 9,58 Milliarden Euro lag das Transaktionsvolumen von Europace im dritten Quartal 2014 mehr als elf Prozent über dem Niveau des Vorjahresquartals und überschritt nach Unternehmensangaben erstmals die Marke von neun Milliarden. Besonders der erneut zweistellige Anstieg der größten Produktsparte Immobilienfinanzierungen um fast 13 Prozent habe dazu beigetragen.

„Die Rahmenbedingungen sind für einige Finanzierungsprodukte weiterhin positiv“, berichtet Thilo Wiegand, Vorstandsvorsitzender der Europace AG. „Die Nachfrage nach Wohnimmobilien bleibt aufgrund des niedrigen Zinsniveaus hoch.” Zwar decke das geringer werdende Immobilienangebot in attraktiven Lagen das Wachstum des Gesamt-Finanzierungsvolumen. Europace sei es jedoch gelungen, seinen Marktanteil kontinuierlich zu steigern.

Verhaltene Nachfrage nach Bausparprodukten

Im dritten Quartal 2014 lag das Transaktionsvolumen von Europace über alle Produktbereiche hinweg rund eine Milliarde Euro über dem Vorjahresniveau von 8,62 Milliarden Euro. Dabei nimmt der Produktbereich Immobilienfinanzierungen mit 7,43 Milliarden Euro den größten Anteil ein. Er lag im Vorjahr bei 6,60 Milliarden Euro und stieg damit im Vergleich zum Vorjahresquartal um fast neun Prozent.

Der kleinste Produktbereich Ratenkredite erreichte laut Europace im dritten Quartal 2014 ein Volumen von 401 Millionen Euro (Q3/2013: 376 Millionen Euro).

Im Bereich Bausparprodukte entwickelte sich das Volumen leicht rückläufig: Es sank nach Angaben von Europace von 1,77 auf 1,75 Milliarden Euro. „Bei dem allgemein extrem niedrigen Zinsniveau geht die Nachfrage nach Bausparprodukten aktuell etwas zurück“, berichtet Wiegand. „Im Vergleich zum Vorjahresquartal lagen wir aber immer noch mehr als
 sechs Prozent im Plus.“ (bk)

Foto: Shutterstock

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