16. Juli 2014, 11:02
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Gutachterexpertise – die Knackpunkte beim Immobilienkauf

Speziell bei Altbauten ist es ratsam, einen Bauschadensachverständigen zu Rate zu ziehen. Qualifizierte Sachverständige erkennen Mängel und Schäden. Sie können so den Wert Ihres Objekts, vor allem aber auch zukünftige Reparatur- und Instandsetzungskosten, besser einschätzen. Auch Architekten und Bauingenieure bieten oft solche Begehungen als Dienstleistung an. So haben Sie gleich einen Partner für die spätere Umsetzung an der Hand.

Rechtliche Fallstricke

Auch rechtlich gibt es beim Immobilienkauf viele Fallstricke. Speziell bei Bauträgerverträgen oder bei Bauherrengemeinschaften ist größte Vorsicht geboten. Lassen Sie sich in diesen Fällen unbedingt von einem Fachanwalt beraten. Dieser erklärt Ihnen, worauf Sie sich einlassen und steht wenn nötig zur Durchsetzung Ihrer Ansprüche zur Verfügung.

Denken Sie daran: Ein Notar bietet beim Kaufvertrag keine Rechtsberatung an, sondern schreibt in der Regel nur den Willen der Parteien nieder. Er sorgt zwar für die korrekte Abwicklung des Kaufs, seine Aufgabe ist es aber nicht, Ihre Rechtsposition zu sichern.

Fakt ist …

Der Immobilienkauf ist speziell für Laien eine komplexe Angelegenheit. Viele Gefahren lauern – und Fehler beim Immobilienerwerb haben schon so manchen an den Rand des Ruins gebracht.

Gehen Sie deshalb sorgsam an die Angelegenheit heran und holen Sie sich professionelle Unterstützung, damit Sie auch nach dem Notartermin viel Freude an Ihrem neuen Objekt haben können.

Autor Michael Kiefer ist Chefanalyst bei Immobilienscout24. Er ist öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für Immobilienbewertung und Mitglied der Royal Institution of Chartered Surveyors (Frics). Seit Februar 2013 ist er zudem Mitglied im Rat der Weisen der Immobilienwirtschaft.

Foto: Immobilienscout24

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