4. September 2014, 11:32
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Immobiliendarlehen: Fehler bei der Finanzierung vermeiden

Die Rate der neuen Finanzierung würde in diesem Fall 455 Euro monatlich betragen. Wenn abgewartet wird und die Zinsen in der Zwischenzeit steigen, kostet das Darlehen in 24 Monaten bei einem Zinssatz von drei Prozent 500 Euro im Monat, bei einem Zinssatz von vier Prozent 583,33 Euro im Monat und bei einem Zinssatz von fünf Prozent 666,67 Euro monatlich.

Einige Fallstricke im Überblick

Arbeitslosigkeit/Krankheit: Wer eine Baufinanzierung abschließt, entscheidet sich für eine langfristige Investition. In den 25 bis 45 Jahren, die es je nach Tilgung durchschnittlich dauert, eine Baufinanzierung abzubezahlen, kann der Finanzierungsnehmer arbeitslos werden, (chronisch) erkranken oder sterben.

Um das Ausfallrisiko eines Kredits möglichst gering zu halten, sollte die Finanzierung zum Beispiel mit einer Restschuldversicherung und/oder Risikolebensversicherung abgesichert werden.

Finanzierung ohne Notgroschen: Ein Puffer für unerwartete Kosten, zum Beispiel für Reparaturen oder Modernisierungen, zahlt sich in vielen Fällen aus. Außerdem unterschätzt ein Teil der Darlehensnehmer im Vorfeld die Kaufnebenkosten wie Maklergebühren, Provisionen, Grunderwerbssteuer und Notarkosten. Am besten sollte beim Finanzierungsspezialisten und/ oder Immobiliengutachter wegen der anfallenden Nebenkosten nachgehakt werden.

Darlehen vor Kauf nicht besiegelt: Die Finanzierung sollte in trockenen Tüchern sein, bevor der Kaufvertrag unterschrieben wird. Es tauchen immer wieder Fälle auf, bei denen ein vermeintlich sicheres Bankdarlehen nach einem vollzogenen Kauf doch nicht zustande kam.

Seite fünf: Angebote werden nicht hinterfragt

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