Wohnsharing: Trend ohne Nachfrage

Kaum ein Thema beschäftigt die Menschen so sehr wie das Wohnen. Wer investiert, sollte aktuelle Trends nicht außer Acht lassen. „Wohnsharing“ könnte sich laut Trendforschern in Zukunft bei der jungen Generation durchsetzen – bisher ist die Nachfrage allerdings mehr als verhalten.

In Wohnsharing-Konzepten werden nicht täglich genutzte Räume aus der eigenen Wohnung ausgelagert.

Laut Dr. Thomas Wolfensberger, CEO der in Zürich und Köln ansässigen Peach Property Group AG, spielt bei Jüngeren das sogenannte „Third Place Living“ eine wachsende Rolle.

Die sogenannten „dritten Orte“ – gemeint sind öffentliche Plätze außerhalb von Wohnung und Büro – ersetzen Wohnzimmer und große Küchen. Private Wohnungen verlieren zwar nicht ihren Stellenwert, ihre Bedeutung verändert sich aber. Sie sind nicht mehr alleine der Ort für Entspannung und Wohlfühlen.

„Wohnzimmer werden in Member-Clubs und Cafes verlegt, gemeinschaftliches Kochen findet in Event-Locations statt und Arbeitszimmer werden in sogenannte Office Center verlagert“, erklärt Sebastian Fischer, geschäftsführender Gesellschafter des Maklerunternehmens Engel & Völkers in Berlin. Der private Wohnraum beschränkt sich auf die täglich notwendigsten Funktionen.

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Paradebeispiel in Sachen Wohnsharing

Bei den jüngeren Generationen könnte laut Trendforschern in einigen Jahren auch das Prinzip „Wohnsharing“ angesagt sein. In Wohnsharing-Konzepten werden nicht täglich genutzte Räume aus der eigenen Wohnung ausgelagert.

Effizienz spielt eine wichtige Rolle. Bewohner eines Hauses können sich beispielsweise eine Küche oder ein Gästezimmer teilen. Die Räume können je nach Bedarf angemietet werden.

Seite zwei: Nachhaltig investieren

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