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10. November 2015, 11:18
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Immobilie als Altersvorsorge: Fünf Tipps zur richtigen Auswahl

Der Besitz einer Immobilie ist angesichts drohender niedriger gesetzlicher Renten eine optimale Form der Altersvorsorge, so der Immobilienverband Deutschland (IVD). Allerdings sollten bei der Auswahl wichtige Kriterien beachtet werden.

Immobilie als Altersvorsorge

Insgesamt 53 Prozent der Deutschen sehen eine eigene Immobilie als das beste Mittel zum Vermögensaufbau an.

Immobilien bieten den besten Schutz vor Inflation und gehören langfristig zu den stabilsten Anlageformen. Vor allem für die Altersvorsorge interessieren sich deshalb immer mehr Menschen für den Erwerb einer Immobilie.

“Wer sein Geld sicher anlegen möchte, ohne dabei große Risiken auf den Aktienmärkten einzugehen, für den ist der Kauf einer Wohnung oder eines Hauses die richtige Entscheidung. Insbesondere bei der Frage der Altersvorsorge ist hier ganz klar das Argument der damit einhergehenden Sicherheit ausschlaggebend”, sagt Jürgen Michael Schick, Präsident des IVD.

Mehrheit sieht Eigenheim als guten Vermögensaufbau

Die Immobilie könne dabei nicht nur vermietet werden, sondern eignet sich auch für die Eigennutzung: Der Besitz einer Immobilie sei daher gerade angesichts drohender niedriger gesetzlicher Renten eine optimale Form der Altersvorsorge.

Das sieht auch der Großteil der deutschen Bevölkerung so. Der Anteil derer, die in einem Eigenheim das beste Mittel zum Vermögensaufbau sehen, ist seit 2013 kontinuierlich auf mittlerweile 53 Prozent gestiegen, wie aus dem Vermögensbarometer 2015 des Deutschen Sparkassenverbands hervorgeht.

Kriterien für einen erfolgreichen Kauf

Für den erfolgreichen Kauf einer Immobilie zur Altersvorsorge verweist der IVD auf fünf wichtige Maßnahmen:

1. Die Immobilie kennen


Die Immobilie sollte vor dem Kauf ausreichend geprüft werden – sowohl der Wohnraum als auch das Treppenhaus, die Haustechnik, Keller, Dach und die Fassade, denn sie sind wichtige Indikatoren für die Beschaffenheit des Objekts. Wichtig ist dabei ein langfristiges Wertsteigerungspotential, um auch durch einen Verkauf eine entsprechende Verzinsung seines Kapitals zu gewährleisten.

Generell ist anzuraten, die Besichtigung mit einem Immobilienmakler oder auch einem Sachverständigen durchzuführen. Diese wissen, worauf bei einem Immobilienkauf zu achten ist und können Auskunft über einen angemessenen Kaufpreis geben.

2. Die Umgebung kennen

Die Lage der Immobilie muss für den individuellen Bedarf stimmen. Dabei spielt eine langfristige Betrachtung eine wesentliche Rolle. Käufer sollten auf demografische und wirtschaftliche Prognosen für den Standort der Immobilie achten.

Die nähere Umgebung sollte auf eine gute Infrastruktur vor Ort, beispielsweise Schulen, Einkaufsmöglichkeiten, Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr oder die medizinische Versorgung untersucht werden. Eine gute Lage der Immobilie ist letztlich nicht nur für das langfristige Wertsteigerungspotential, sondern auch für eine eventuelle Vermietbarkeit ausschlaggebend.

3. Finanzierung prüfen

Bevor eine Immobilie erworben wird, muss die Finanzierung geklärt sein. Bei Kreditaufnahmen ist besonders die Höhe des zur Verfügung stehenden Eigenkapitals wichtig. Für eine optimale Finanzierung ist es empfehlenswert, dass Käufer mindestens etwa 20 bis 25 Prozent des Immobilienwerts aus Eigenkapital finanzieren können.

Ebenfalls vorteilhaft ist es bei einem Immobilienkauf eine hohe Tilgungsrate anzuvisieren. Damit kann das derzeit niedrige Kreditniveau ausgenutzt und der Kredit möglichst schnell abbezahlt werden. Käufer sollten auch auf eine möglichst lange Zinsbindung achten, da in den nächsten Jahren das Zinsniveau wieder steigen könnte.

Seite 2: Bei Vermietung genau planen

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