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28. Mai 2015, 10:07
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Mietpreisbremse in Berlin: Höchstpreis künftig bei 10,65 Euro

Die Umsetzung der Mietpreisbremse verzögert sich in den meisten Bundesländern. Lediglich in Berlin wird sie zum 1. Juni 2015 eingeführt. Für Top-Wohnungen in bester Lage können laut dem Online-Portal Immowelt künftig höchstens 10,65 Euro pro Quadratmeter verlangt werden.

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Berlin: In der deutschen Hauptstadt werden die Mieten künftig gedeckelt.

Berlin hat eine Vorreiterrolle inne: Pünktlich zum 1. Juni 2015 tritt in der deutschen Hauptstadt die Mietpreisbremse in Kraft. Wird eine Wohnung neu vermietet, darf der Vermieter danach höchstens zehn Prozent mehr als die ortsübliche Miete verlangen, die im Mietspiegel der Stadt festgelegt wird.

Maximale Miete liegt bei 10,65 Euro pro Quadratmeter

Der Nürnberger Online-Portal Immowelt ermittelte, dass eine 65-Quadratmeter-Wohnung in bester Lage mit bestmöglicher Ausstattung nach Inkrafttreten der Mietpreisbremse nur noch für maximal 10,65 Euro pro Quadratmeter neu vermietet werden darf.

In diese Kategorie fallen laut Immowelt zum Beispiel Wohnungen in der Sophienstraße (Mitte) oder der Westendallee (Westend) mit Fußbodenheizung, Wohnküche und Garage. Aktuell werden in Berlin Mitte Wohnungen zu Quadratmeterpreisen von 14 Euro und mehr angeboten, die weit weniger gut ausgestattet sind.

Alte Mietverträge mit Bestandsschutz

Zwischen 2010 und 2015 sind die Mieten in Berlin laut Immowelt um 50 Prozent in die Höhe geklettert.  Auch wenn die Mietpreisbremse die rasanten Mietpreiserhöhungen der letzten Jahre eindämmen wird, werden die Mieten durch sie nicht grundsätzlich sinken. Denn für bestehende Mietverträge gilt der Bestandsschutz, der auch bei Neuvermietung greift.

Wird also eine Wohnung aktuell zu zwölf Euro oder mehr vermietet, so darf der Vermieter diese Immobilie auch künftig zu diesem Preis neu vermieten – selbst wenn er deutlich über dem zulässigen Wert liegt. Weiter erhöhen kann er die Miete dann allerdings nicht.

Seite zwei: Kleine Sanierungen lohnen sich nicht mehr

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