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9. Oktober 2015, 08:54
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Trotz Mietpreisbremse: Mieten vielerorts gestiegen

In sieben von zwölf untersuchten Städten sind die Mieten auch nach Einführung der Mietpreisbremse weiter gestiegen, so eine Analyse des Portals Immowelt. Die langfristigen Auswirkungen seien noch nicht absehbar.

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Noch ist an vielen Standorten unklar, welche Auswirkungen die Einführung der Mietpreisbremse auf das Mietniveau haben wird.

Die im Sommer eingeführte Mietpreisbremse soll das Wachstum der Mieten in angespannten Märkten begrenzen.  Dies ist jedoch nach einer Auswertung des Portals Immowelt vielerorts noch nicht gelungen.

Anstieg in Berlin

So habe Berlin als erstes Bundesland im Juni die Mietpreisbremse eingeführt. Zum jetzigen Zeitpunkt – vier Monate später – liegen die Kaltmieten laut Immowelt jedoch bei 9,60 Euro pro Quadratmeter (Median) und damit drei Prozent über den Preisen vor der Einführung.

Während die Mieten im Juni und Juli in der Bundeshauptstadt rückläufig waren, seien sie im August (plus sieben Prozent) und September (plus zwei Prozent) wieder angestiegen.

Untersucht wurden die Angebotspreise von Mietwohnungen und -häusern in insgesamt zwölf exemplarisch ausgewählten Städten, in denen die Mietpreisbremse eingeführt wurde.

Mieten in München sind stabil geblieben

Während in Berlin das neue Gesetz schon seit Juni gilt, wird in Bayern erst seit August gebremst. Seitdem haben sich die Mieten laut Immowelt unterschiedlich entwickelt: So seien in Nürnberg die Preise seit der Einführung um sechs Prozent gestiegen, in Ingolstadt um vier Prozent. In Erlangen (plus zwei Prozent), München und Regensburg (jeweils null Prozent) blieben sie hingegen weitestgehend stabil.

Unterschiedliche Entwicklungen in NRW

In Nordrhein-Westfalen wurde die Mietpreisbremse im Juli eingeführt. In Düsseldorf sind seitdem die Mietpreise laut Immowelt um fünf Prozent nach oben gegangen – besonders der Anstieg von 9,60 Euro im August auf 10 Euro im September (plus vier Prozent) sei dafür ausschlaggebend gewesen.

In Aachen und Münster (jeweils plus zwei Prozent) seien die Mieten dagegen weitestgehend stabil geblieben, in Köln und Bonn gab es sogar kleinere Rückgänge. In der Domstadt sind die Preise um drei Prozent gesunken, in der ehemaligen Bundeshauptstadt um zwei Prozent.

Zum Vergrößern bitte auf die Grafik klicken:

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Seite 2: Langfristige Wirkung der Mietpreisbremse noch nicht absehbar

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1 Kommentar

  1. Das ist mal wieder ein Beispiel wenn die Politik versucht die Märkte zu regulieren. Das geht meistens schief, es reicht einen Rahmen zu bieten und dann den Markt in Ruhe zu lassen

    Kommentar von Jan Lanc — 10. Oktober 2015 @ 10:46

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