27. Mai 2016, 09:07
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Effizientes Heizen: Mehrfachförderung möglich

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat am 12. Mai eine Offensive für das Energiesparen gestartet. Die Bundesregierung fördert Umbaumaßnahmen für mehr Energieeffizienz besonders stark, wenn Verbraucher auf erneuerbare Energien setzen.

Shutterstock Heizung in Effizientes Heizen: Mehrfachförderung möglich

Die Bundesregierung hat bis 2020 17 Milliarden Euro Förderung für den Einbau effizienterer Heizungssysteme vorgesehen.

Mit einem Astronauten im Wohnzimmer und anderen augenzwinkernden Motiven wirbt die Kampagne “Deutschland macht’s effizient” für die Vorteile des Energiesparens.

Beim Thema Energieeffizienz bestehe in Deutschland noch reichlich Nachholbedarf. Mehr als zwei Drittel aller Heizungen in Deutschland würden nicht effizient arbeiten. Das verursache hohe Kosten und belaste zudem das Klima.

Erhebliches Einsparpotenzial

Der Umstieg auf effiziente Heiztechnik und erneuerbare Energien biete daher ein erhebliches Einsparpotenzial, ob für private Verbraucher, Unternehmen oder Kommunen. Die Kosten für die Sanierung müssten sie nicht allein tragen. Auch künftig fördere die Bundesregierung Maßnahmen für mehr Energieeffizienz: Insgesamt seien dafür von 2016 bis 2020 über 17 Milliarden Euro vorgesehen.

Hauseigentümer, die sich eine neue Heizung zulegen und dabei auf erneuerbare Energien setzen, könnten gleich mehrere Gelder aus dem Fördertopf des Bundeswirtschaftsministeriums beantragen.

Extra-Zuschuss bei Umstieg auf erneuerbare Energien

“Wird zum Beispiel in einem typischen Einfamilienhaus der alte Heizkessel durch eine moderne Gas-Brennwertheizung ersetzt und mit einer ausreichend großen Solarthermieanlage kombiniert, kann man über das Marktanreizprogramm einen Zuschuss von bis zu 2.500 Euro erhalten”, rechnet Michael Herma, Geschäftsführer des Spitzenverbandes der Gebäudetechnik VdZ, vor.

“Wird der Austausch mit einer Optimierung der gesamten Anlage kombiniert, kann es dank des Anreizprogramms Energieeffizienz obendrauf noch einmal weitere 1.100 Euro Zuschuss geben”, so Herma weiter. (kl)

Foto: Shutterstock

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