Anzeige
14. September 2017, 13:32
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Bauen und Wohnen: Welche Pläne haben CDU, SPD & Co.?

Wie stehen die politischen Parteien zur Mietpreisbremse und zur Förderung von Wohneigentum? Das Portal Homeday hat einen grafischen Überblick der verschiedenen Positionen erstellt.

Wohnhaeuser-750-shutt 141403951 in Bauen und Wohnen: Welche Pläne haben CDU, SPD & Co.?

Am 24. September ist Bundestagswahl. Doch was sagen die einzelnen Parteien zu den Themen Bauen und Wohnen, wie stehen sie zur Mietpreisbremse oder Förderung von Wohneigentum?

Mietpreisbremse

Die FDP ist gegen die Mietpreisbremse. Die CDU möchte die gesetzliche Regelung beibehalten. Die Sozialdemokraten denken, die Mietpreisbremse sei eine geeignete Maßnahme zur Regulierung des Immobilienmarktes.

Sie wollen den Vermieter gesetzlich verpflichten, den Mietzins des Vormieters offen zu legen. Die Linke will eine deutschlandweite Mietpreisbremse: Sämtliche Ausnahmen sollen wegfallen.

News-homeday-1-12092017 in Bauen und Wohnen: Welche Pläne haben CDU, SPD & Co.?

Quelle: Homeday

Förderung von Wohneigentum

Die Eigenheimquote liegt in Deutschland unter 50 Prozent. Dies soll sich ändern. Die CDU plant Freibeträge bei der Grunderwerbsteuer, sowie ein “Baukindergeld” einzuführen. Die SPD möchte vor allem Familien fördern. Für das erste Kind gibt es 8.000 Euro, für das zweite und dritte Kind je 6.000 Euro – maximal 20.000 Euro.

Die Grünen möchten die Bürger mit kleinem und mittlerem Einkommen beim Kauf von Genossenschaftsanteilen von Wohnungsbaufirmen unterstützen. Die FDP will – bei Erstkauf einer Immobilie zur Selbstnutzung – 500.000 Euro Freibetrag bei der Grunderwerbsteuer einführen und stattdessen sämtliche Immobiliengeschäfte regulär besteuern.

News-homeday-2-12092017-1024x772 in Bauen und Wohnen: Welche Pläne haben CDU, SPD & Co.?

Quelle: Homeday

Neubau von Wohnraum

Auch beim Neubau gibt es die unterschiedlichsten Positionen: Die CDU und FDP möchten die steuerliche Abschreibung für Gebäude um einen Prozentpunkt auf drei Prozent erhöhen. Die SPD möchte neue Investitionsanreize für den Neubau schaffen und Baustandards vereinheitlichen.

Die Grünen sprechen sich für nachhaltige Gebäude aus. Sie wollen keine schnellere Abschreibungsmöglichkeit. Die Linke plant, dass der Staat mindestens 250.000 Wohnungen baut beziehungsweise kauft. Diese sollen im Sinne des sozialen Wohnungsbaus genutzt werden.

News-homeday-3-12092017-1-1024x846 in Bauen und Wohnen: Welche Pläne haben CDU, SPD & Co.?

Quelle: Homeday

Foto: Shutterstock

 

 

Newsletter bestellen Alle News zu Objekten, Standorten und Finanzierungen... werktags 16.30 Uhr!

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 11/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Megatrend Demografie – Indizes – Naturgefahren – Maklerpools

Ab dem 16. Oktober im Handel.

Cash.Special 3/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Riester-Rente – bAV – PKV – Bedarfsanalyse

Ab dem 22. Oktober im Handel.

Versicherungen

Demografie: Was Finanz- und Versicherungswirtschaft tun müssen

Von den Herausforderungen des demografischen Wandels ist die gesamte Wirtschaft betroffen. In der Finanz- und Versicherungsbranche sind die Auswirkungen allerdings besonders gravierend. Ein Kommentar von Ulrike Hanisch, Campus Institut.

mehr ...

Immobilien

BGH: Kündigungsschutz für langjährige Mieter

Nach 37 Jahren in ihrer Wohnung sollen Mieter aus Bochum ausziehen – vor dem Bundesgerichtshof (BGH) wehren sie sich am Mittwoch um 10.00 Uhr gegen die Kündigung. Das Haus hatte bis 2012 der Stadt gehört, dann wurde es verkauft.

mehr ...

Investmentfonds

Ölpreise steigen wieder

Nach den Verlusten der vergangenen Wochen, ziehen die Ölpreise wieder an. Das liegt unter anderem an dem knapperen Angebot. Ob die Opec-Mitglieder ihre Fördermenge in nächster Zeit reduzieren, ist unentschieden. Russland und Saudi-Arabien sind unterschiedlicher Meinung.

mehr ...

Berater

Bafin-Chef: Regulierung der Banken geht nie zu Ende

Felix Hufeld, Chef der Finanzaufsichtsbehörde Bafin, hat Hoffnungen von Banken auf weniger Regulierung eine Absage erteilt. Das tat er am Montag im Zuge eines Bankenkongresses in Frankfurt.

mehr ...

Sachwertanlagen

INP kauft drei weitere Pflegeheime

Die INP-Gruppe aus Hamburg hat drei Pflegeeinrichtungen der Wolf-Gruppe aus Eschwege, Hessen, übernommen. Zwei der drei Immobilien wurden für den offenen Spezial-AIF “INP Deutsche Pflege Invest” erworben, die dritte für einen Publikumsfonds.

mehr ...

Recht

Spahns Rentenvorstoß: “Mit vollen Taschen ist gut schenken”

Nicht nur aus den Reihen des Koalitionspartners SPD kommt Gegenwind für den jüngsten Vorstoß von Bundesgsundheitsminister Jens Spahn. Auch der DGB, der Sozialverband VdK und die Deutsche Rentenversicherung kritisieren Spahns Vorstoß, Kinderlose für höhere Rentenbeiträge zur Kasse zu bitten.

mehr ...