Consus AG will an die Börse – Publity als Asset Manager

Die Consus Commercial Property AG plant den Börsengang. Größter Einzelaktionär ist Thomas Olek, Hauptaktionär und Vorstandsvorsitzender der Publity AG, die auch das Asset Management für Consus übernimmt.

 

Thomas Olek
Thomas Olek, Aktionär von Consus und Publity

Consus sei „ein chancenorientierter Immobilieninvestor in deutsche Büroimmobilien“, teilt das Unternehmen mit. Es plane, vorbehaltlich der Zustimmung der Börse München, die Erstnotiz ihrer Aktien voraussichtlich am 13. April 2017 im Freiverkehr der Börse München im Handelssegment m:access. Der entsprechende Wertpapierprospekt sei am 31. März 2017 von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) gebilligt worden.

Bereits im Vorfeld zur Börsennotierung hatte Consus eine Bezugsrechts-Kapitalerhöhung mit anschließender Privatplatzierung bei ausgewählten Investoren erfolgreich abgeschlossen und insgesamt 2.200.000 Aktien zu einem Preis von 15,00 Euro platziert, so die Mitteilung. Die Anzahl der ausgegebenen Aktien habe sich somit auf 24,2 Millionen erhöht. Die Kapitalerhöhung sei vollständig eingezahlt und bereits im Handelsregister eingetragen.

Thomas Olek, Gründer, Hauptaktionär und Vorstandsvorsitzender der ebenfalls börsennotierten Publity AG, die auch das gesamte Asset Management für Consus im Auftrag übernimmt, ist demnach über seine Vermögensverwaltung ebenfalls Aktionär der Consus. Er habe sich als größter Einzelaktionär mit einer Beteiligung von mehr als 25 Prozent zu einer Haltefrist (Lock-up) von 18 Monaten verpflichtet.

Consus plant der Mitteilung zufolge, den Immobilienbestand in Übereinstimmung mit der Unternehmensstrategie mit Objektgrößen zwischen 10 und 25 Millionen Euro mit hoher Geschwindigkeit aufzubauen. Der Fokus liege dabei auf dem Segment „Value-add“. Das Unternehmen will somit in den kommenden Jahren zu einem der maßgeblichen börsennotierten Büroimmobilien-Investoren in Deutschland aufsteigen und sich als nachhaltiger Dividendentitel etablieren.

Eine entsprechende Dealpipeline in Höhe von etwa 1,5 Milliarden Euro sei bereits aufgebaut und renditestarke Gewerbeimmobilien mit einem Marktwert von mehr als 200 Millionen Euro gekauft worden. (sl)

Foto: Publity

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