10. August 2017, 08:46
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Größter Immobiliendeal in der Geschichte Spaniens

Die spanische Großbank Santander hat im Juni das Kriseninstitut Banco Popular übernommen. Die Risiken aus dem Immobiliengeschäft wollte Santander abstoßen. Einen Großteil des Paketes aus Immobilienkrediten und Häusern hat die Bank nun verkauft.

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Blackstone hat Santander einen Großteil des von der Banco Popular übernommenen Immobilienpaketes abgekauft.

Die spanische Großbank Santander hat ein riesiges Paket aus Immobilienkrediten und Häusern aus der Übernahme des Kriseninstituts Banco Popular mehrheitlich weitergereicht. 51 Prozent gehören nun dem US-Finanzinvestor Blackstone , wie Santander am späten Dienstag mitteilte.

Der Rest verbleibt bei der Großbank. Das Gesamtpaket wurde dabei mit rund zehn Milliarden Euro bewertet. Es ist damit der größte Immobiliendeal in der Geschichte Spaniens.

Santander will Risiken loswerden

Santander hatte die kurz vor dem Zusammenbruch stehende Banco Popular Anfang Juni für den symbolischen Preis von einen Euro übernommen. Um die Kapitallücken der übernommenen Bank zu füllen, muss Santander das Kapital um sieben Milliarden Euro erhöhen.

Zudem hatte Santander-Aufsichtsratschefin Ana Botin angekündigt, die Risiken aus Immobiliengeschäften der übernommenen Bank weitestgehend loswerden zu wollen. Zuletzt waren noch drei Bieter im Rennen, auch der Name Blackstone war bereits gefallen. Santander hatte die Banco Popular Espanol wegen ihres starken Geschäfts mit Privatkunden sowie dem Mittelstand in Portugal und Spanien übernommen. (dpa-AFX)

Foto: Shutterstock

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