20. Juni 2017, 08:42
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

REITs: Nirgendwo so viel Rendite wie in Deutschland

Im Mai ist die globale Rendite auf Immobilienaktien leicht gesunken. Doch Europa und insbesondere Deutschland verzeichneten Zuwächse. Gründe für diese Entwicklung nennt Timbercreek Asset Management in seinem Monatsbericht.

Timbercreek - Claudia Reich Floyd-Kopie in REITs: Nirgendwo so viel Rendite wie in Deutschland

Claudia Reich Floyd, Portfoliomanagerin für globale Wertpapiere in Immobilien bei Timbercreek: “Im europäischen Raum gab es eine Vielzahl von Transaktionen und viel Bewegung am Kapitalmarkt.”

Deutschland ist im Mai laut Timbercreek Asset Management das renditestärkste Land weltweit für börsengehandelte Immobilienaktien (Real Estate Investment Trusts, REITs) gewesen. Dies sei vor allem auf Wertsteigerungen um plus 15,4 Prozent beim Wohnimmobilien-Investor ADO Properties zurückzuführen.

Am zweitstärksten innerhalb Europas seien die Immobilienaktien in Italien gewachsen (plus 8,8 Prozent); auch französische Immobilienaktien hätten nach der Wahl von Emmanuel Macron zum neuen Präsidenten positiv reagiert.

Globale Entwicklung negativ

Europa, und speziell Deutschland, konnte sich damit laut Timbercreek von der weltweiten Entwicklung der Immobilienaktien absetzen, die im Mai leicht negativ abschnitten (minus 2,2 Prozent).

Das negative Ergebnis habe vor allem am Rückgang bei REITs in den USA gelegen, speziell im Einzelhandel, weswegen Nordamerika insgesamt die Region mit der schlechtesten Performance im Mai gewesen sei. Positive Beiträge in der jeweiligen Lokalwährung seien aus allen asiatischen Ländern mit Ausnahme von Australien gekommen.

“Im europäischen Raum gab es eine Vielzahl von Transaktionen und viel Bewegung am Kapitalmarkt. Für Deutschland sind wir der Meinung, dass sich besonders durch die hohe Portfoliokonzentration in Nordrhein-Westfalen noch Synergien ergeben sollten”, sagt Claudia Reich Floyd, Portfoliomanagerin für globale Wertpapiere in Immobilien bei Timbercreek. (kl)

Foto: Timbercreek AM

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Hanse Merkur und HM Trust unterzeichnen UNPRI

Die HanseMerkur und ihre Asset Management-Tochter HM Trust AG haben die sechs Grundsätze der Vereinten Nationen für verantwortliches Investieren, die UN Principles for Responsible Investment, kurz UNPRI, unterzeichnet. Damit verpflichten sich beide Unternehmen zu einem Investitionsverhalten, das der finanziellen Relevanz ökologischer und sozialer Kriterien sowie Fragen einer guten Unternehmensführung Rechnung trägt und den Weg zu einem nachhaltigeren globalen Finanzsystem ebnet.

mehr ...

Immobilien

Homeoffice: Was muss der Vermieter genehmigen?

Wer seine Wohnung zu Wohnzwecken gemietet hat, darf die Räume nicht gewerblich nutzen. Stellt sich die Frage: Gilt die Arbeit im Homeoffice schon als gewerbliche Nutzung? Nicht unbedingt, wie der Deutsche Mieterbund erklärt. Er verweist auf eine Entscheidung des Bundesgerichtshofs (BGH).

mehr ...

Investmentfonds

Amundi bringt neue Nachhaltigkeits-ETF auf Xetra

Amundi, hat auf Xetra acht neue Aktien-ESG-ETFs gelistet und damit das Angebot an nachhaltigen Investments ausgebaut. Alle neuen ETFs werden zu Konditionen ab 0,15 Prozent laufenden Kosten angeboten.

mehr ...

Berater

Neues Zinstief wegen Corona

Die Corona-Krise hat zu einem bisher beispiellosen Einbruch der Wirtschaft in vielen Ländern geführt. Notenbanken haben hierauf mit einer weiteren massiven Lockerung ihrer Geldpolitik reagiert, um die ökonomischen Folgen der Pandemie abzumildern.

mehr ...

Sachwertanlagen

Corona: Nicht nur Kreuzfahrtschiffe schwer gebeutelt

Wegen der Corona-Krise haben die Reedereien so viele Schiffe stillgelegt wie noch nie. Weltweit seien gegenwärtig 11,3 Prozent der Containerflotte ungenutzt, heißt es in einem internen Bericht des Verbandes Deutscher Reeder (VDR) in Hamburg.

mehr ...

Recht

“Hate Speech”: Digitalisierung braucht auch Ethik

Hasskommentare, Beleidigungen und kriminelle Drohungen sind im Internet an der Tagesordnung. Mit dem reformierten Netzwerkdurchsetzungsgesetz sollen sich Nutzer nun besser wehren können. Doch der Staat legt die Beurteilung, was tatsächlich “Hate Speech” ist, in die Hände der Netzwerkbetreiber. Gastbeitrag von Rechtsanwalt Sascha Hesse

mehr ...