12. Mai 2017, 13:37
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

W&W trotz Schwäche beim Bausparen auf Kurs

Der Finanzkonzern Wüstenrot & Württembergische (W&W) hat im ersten Quartal von den guten Geschäften der Schaden- und Unfallversicherung profitiert. Der Überschuss stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 62,6 auf 69,5 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Freitag in Stuttgart mitteilte. Das Bauspargeschäft hingegen schwächelte.

Junker in W&W trotz Schwäche beim Bausparen auf Kurs

W&W-Vorstandschef Jürgen A. Junker

So sank das Bruttoneugeschäft – also das Volumen neu unterzeichneter Verträge – von 4,8 auf 3,7 Milliarden Euro. Hintergrund sei ein Sondereffekt gewesen, weil es im vergangenen Jahr einen Tarifwechsel gegeben habe. Im ersten Quartal 2016 sei es damit zu einer Art “Schlussverkauf” für den alten Tarif gekommen, im April habe sich das Geschäft aber schon wieder normalisiert.

Für das laufende Jahr wird deshalb auch wieder mit einem Plus gerechnet. Damit will der Stuttgarter Finanzkonzern dem Abwärtstrend in der Bausparbranche weiter trotzen. Das Nettoneugeschäft, also die Verträge, die unterzeichnet wurden und bei denen die Kunden bereits eingezahlt haben, lag mit drei Milliarden Euro immer noch auf Vorjahresniveau.

Der Unterschied zwischen brutto und netto kommt zustande, weil zwischen Abschluss und Einzahlung oft Monate vergehen – dadurch fließen viele abgeschlossene Verträge erst später in das Nettoergebnis ein.

Junker bekräftigt Gewinnprognose

Das Baufinanzierungsgeschäft hingegen stieg konzernweit um 17 Prozent auf 1,4 Milliarden Euro. Im Bruttoneugeschäft in der Schaden- und Unfallversicherung stieg die Zahl der Vertragsabschlüsse an. Einen leichten Rückgang gab es bei den Personenversicherungen, also Lebens- und Krankenversicherungen. Alles in allem sprach Vorstandschef Jürgen Junker allerdings von einem guten Start ins Jahr. Er bekräftigte die Gewinnprognose. Der Überschuss soll mit rund 235 Millionen Euro in diesem Jahr ähnlich ausfallen wie 2016. (dpa-AFX)

Foto: W&W

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Getsafe beantragt eigene Versicherungslizenz

Der digitale Versicherungsanbieter Getsafe hat die Zulassung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) für die Schaden- und Unfallversicherung beantragt. Mit der eigenen Lizenz will das Unternehmen neue Produkte und Innovationen für Kunden schneller vorantreiben.

mehr ...

Immobilien

Wie sich COVID-19 auf europäische Immobilien auswirkt

Da sich COVID-19 immer weiter ausbreitet und die Reaktion der Regierung sich daran orientiert, analysieren wir die jüngsten Entwicklungen und ihre möglichen Auswirkungen auf den europäischen Immobilienmarkt. Ein Kommentar von Chris Urwin, Director of Research, Real Assets bei Aviva Investors.

mehr ...

Investmentfonds

Sozialverband VdK fordert kurzzeitige Vermögensabgabe

Die Bundesregierung hat ein erstes Hilfspaket verabschiedet. Es soll die Folgen der Corona-Krise für die Bevölkerung, den Arbeitsmarkt und die Wirtschaft auffangen. Nach Einschätzung des Sozialverbands VdK wird es nicht ohne weitere Hilfen gehen. Vor allem Beschäftigte, Familien und Menschen mit Behinderung brauchen mehr Unterstützung.

mehr ...

Berater

BaFin pfeift fünf weitere Unternehmen zurück

Die Finanzaufsicht BaFin hat drei Unternehmen die jeweils unerlaubt betriebenen Geschäfte untersagt und weist in zwei weiteren Fällen darauf hin, dass eine erforderliche Erlaubnis der BaFin nicht vorliegt. Letztere beiden Unternehmen agieren anonym im Netz und geben weder Rechtsform noch Sitz an.

mehr ...

Sachwertanlagen

P&R-Insolvenzverfahren durch Corona nicht beeinträchtigt

Die Vermietung und Verwertung der Container im Zuge der Insolvenzverfahren der deutschen P&R Containervertriebsgesellschaften sind nach Informationen des Insolvenzverwalters bislang durch die Corona-Krise nicht beeinträchtigt. Eine beachtliche Summe aus der Verwertung wurde bereits realisiert.

mehr ...

Recht

Corona-Bonus – was Arbeitgeber beachten müssen

Arbeitgeber dürfen ihren Mitarbeitern einen steuerfreien Corona-Bonus bis zu 1.500 Euro zahlen. „Steuerfrei und sozialabgabenfrei ist der Bonus aber nur, wenn es sich um einen zusätzlichen Bonus handelt“, warnt Ecovis-Steuerberater Martin Fries in Aschaffenburg. Er erläutert, was Arbeitgeber beachten müssen, damit sie und ihre Mitarbeiter von der Steuerfreiheit profitieren.

mehr ...