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30. Januar 2018, 14:58
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Bankhaus Ellwanger & Geiger veräußert seine Immobiliengesellschaften

Das Bankhaus Ellwanger & Geiger hat im Rahmen eines Management-Buy-Outs zum Jahresende 2017 seine Immobilien-Tochtergesellschaften veräußert. Das Unternehmen will mit den nun selbstständigen Gesellschaften weiterhin eng kooperieren.

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Das Bankhaus Ellwanger & Geiger will sich stärker auf sein Kerngeschäft konzentrieren.

„Sowohl die Privatbank als auch die Immobiliengesellschaften können sich damit künftig noch stärker auf ihr Kerngeschäft mit ihren jeweiligen Kunden fokussieren“, erläutern die beiden persönlich haftenden Gesellschafter des Bankhauses, Dr. Volker Gerstenmaier und Mario Caroli. Über die Kaufpreise wurde Stillschweigen vereinbart.

Die Privatbank Ellwanger & Geiger (E&G) gehört zu den bekannten Adressen im Bereich der Vermögensberatung und -verwaltung. Das bisher in den Tochtergesellschaften gebundene Eigenkapital soll nach Angaben des Unternehmens zum weiteren Ausbau des Geschäfts mit vermögenden Privatkunden verwendet werden. „Die Nachfrage nach unabhängiger Beratung und intelligenten Anlagekonzepten im aktuellen Niedrigzinsumfeld ist ungebrochen hoch“, so Gerstenmaier.

Erwerber der E&G Real Estate GmbH und der E&G Private Immobilien GmbH sind E&G-Gesellschafter Mario Caroli sowie Björn Holzwarth, bisher Geschäftsführer der E&G Real Estate GmbH. Die beiden Gesellschaften mit Standorten in Stuttgart und München sind Dienstleister für Wohn- und Gewerbeimmobilien.

Zulassung als Investmentmanager

Die E&G Funds & Asset Management GmbH übernehmen Mario Caroli und Ralf Schlautmann, bisher Geschäftsführer der Gesellschaft. Das Unternehmen entwickelt und investiert mit und für institutionelle Kunden und Family Offices in Immobilienanlagen.

Die E&G Funds & Asset Management besitzt mit der Tochtergesellschaft AIF Kapitalverwaltungs-AG seit Oktober 2017 die eigenen aufsichtsrechtlichen Zulassungen als regulierter Investmentmanager für Immobilien, Immobilienbeteiligungen und -kredite. Das Eigenkapital der Gesellschaft sei den Anforderungen entsprechend erhöht worden.

„Die umfangreiche Regulierung durch die Bankenaufsicht hat auch in unseren Immobiliengesellschaften erhebliche Ressourcen gebunden. Diese werden nun in weiteres Wachstum investiert“, begründet Caroli den Verkauf. Auch künftig würden die Privatbank und die Immobiliengesellschaften eng kooperieren. (bk)

Foto: Shutterstock

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