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7. Dezember 2018, 11:56
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Dach-Offensive zur Bekämpfung von Wohnungsnot

Die Vogelperspektive auf deutsche Großstädte offenbart nicht allzu viel: Überwiegend ungenutzte Dachgeschosse. Monotone Satteldächer reihen sich aneinander. Vielerorts behindern starre Vorschriften der Landesbauordnungen sowie der Enev eine reibungslose Entwicklung dieser Flächen. Was jetzt geändert werden soll.

Shutterstock 482552605 in Dach-Offensive zur Bekämpfung von Wohnungsnot

Etwas andere Nutzung: Die Nikolaikirche in Rostock beherbergt in ihrem Dachgeschoss 20 Mietwohnungen.

Schon lange sprechen Stadtplaner, Architekten, Makler und Eigentümer von Mehrfamilienhäusern davon die Potenziale von Dachgeschossen zu heben, um auf die Nachfrage nach Wohnraum speziell in Metropolregionen zu reagieren. Nunmehr wird die Bundesregierung in dem Antrag (19/6219) der FDP-Fraktion aufgefordert, die Ergebnisse einer Studie des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung zu nutzen und die identifizierten rechtlichen Hindernisse zu beseitigen.

Bauvorschriften weniger restriktiv auslegen

Engel & Völkers Commercial begrüßt diesen Antrag und den damit einhergehenden Fokus der Politik auf dieses Thema. “Nicht selten werden aktuelle Bauvorschriften seitens der Bauämter sehr restriktiv ausgelegt, und damit eine notwendige Entwicklung innerstädtischer Flächen behindert”, so Marc Müller-Kurzwelly von Engel & Völkers Commercial Düsseldorf. “In stark nachgefragten Lagen könne eine Beseitigung der Genehmigungshemmnisse dazu beitragen, die Lage an den Wohnungsmärkten zeitnah zu entspannen und sogar noch wertschöpfend zu wirken.”

Verwiesen wird in dem Antrag auf eine Studie der TU Darmstadt aus dem Jahr 2015, die das Potential von Dachaufstockungen in Regionen mit erhöhtem Wohnraumbedarf auf 1,1 Millionen Wohnungen mit 84,2 Millionen Quadratmetern zusätzlicher Fläche beziffert.(fm)

Foto: Shutterstock

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