Immobilienblase: „Mit sinkenden Preisen ist nicht zu rechnen“

Die Preise auf dem deutschen Wohnimmobilienmarkt steigen stetig weiter an. Da wird selbstverständlich auch die Frage laut, ob möglicherweise eine Immobilienblase droht. Was dafür und dagegen spricht, erklärt Wohnungsunternehmer Nedeljko Prodanovic.

Gerade in den Ballungszentren ist die Nachfrage nach Wohnraum weiterhin enorm.

In jüngster Zeit hat die Diskussion wieder deutlich an Fahrt aufgenommen, was möglicherweise daran liegt, dass die unter anderem durch eine Immobilienblase ausgelöste Finanzkrise kürzlich zehnjähriges Jubiläum feierte.

Dadurch schob sich das Thema wieder ins Gedächtnis der Öffentlichkeit – doch es gibt durchaus auch einige fundamentale Faktoren, die eine nähere Betrachtung wert sind.

Obwohl zahlreiche Experten schon länger mit einer abnehmenden Dynamik der Kaufpreisentwicklung rechnen, steigen die Preise für Wohnimmobilien ungebrochen rasant an.

Nach wie vor zu wenig Angebot

Dem Empirica-Immobilienpreisindex zufolge haben sich die Quadratmeterpreise für Eigentumswohnungen in den sieben größten Metropolen gegenüber dem Vorjahr um 11,9 Prozent erhöht.

„Das liegt in erster Linie am anhaltenden Angebotsengpass“, sagt Nedeljko Prodanovic, Geschäftsführer der Stonehedge GmbH. Gerade in Ballungszentren sei der Zuzug ungebrochen stark.

Gleichzeitig werden insbesondere in den Metropolen noch immer zu wenige Wohnungen gebaut. Da seien Preisanstiege die natürliche Folge.

Seite zwei: Sinkende Renditen ärgern Investoren

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