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14. März 2018, 07:46
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Trendstudie Immobilien: Risikoneigung nimmt zu

Der Münchener Asset Manager Wealthcap hat seine 6. Trendstudie Immobilien Deutschland veröffentlicht, mit zum Teil überraschenden Ergebnissen zur Qualität von Objekten und Standorten.

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Gabriele Volz und Dr. Rainer Krütten, beide Wealthcap

Wenig überraschend bleibt die Anlageklasse Immobilien Deutschland am beliebtesten. Über 90 Prozent der Studienteilnehmer gaben an, in diesem Segment aktiv zu sein. Bei der Auswahl eines konkreten Angebots liegen weiter die Qualitätskriterien klar vorn. Die Qualität des Standorts wurde als deutlich wichtiger eingestuft als die Qualität der Immobilie selbst – lässt sich ja letzteres mit einem professionellen, vorausschauenden Asset Management zielgerichtet verbessern. Erneut wenig ausschlaggebend bei der Auswahl die Höhe der Ausschüttungen, die weniger als vier Prozent der Befragten als am wichtigsten einwerteten. Über alle sechs Untersuchungsjahre bleibt dabei die Nutzungsart Büro am beliebtesten.

Von den großen Zukunftstrends profitieren

“Keiner der Befragten stufte die Qualität des Standorts am unwichtigsten ein, für deutlich über die Hälfte ist die Lage sogar das Allerwichtigste. Dies bestätigt unsere intensive Auseinandersetzung mit den Perspektiven und Erfolgsfaktoren der nachhaltigen Zukunftsstandorte. Die Kunst bei steigenden Preisen noch attraktive Renditeperspektiven zu schaffen, erfordert es auf Lagen und Regionen der Zukunft zu setzen. Nur Wachstumsstädte, die von den großen Zukunftstrends profitieren, stehen bei uns im Fokus”, erklärt Gabriele Volz, Geschäftsführerin von Wealthcap.

Über 90 Prozent glauben, dass die Bedeutung von Immobilieninvestitionen auch im aktuellen Marktumfeld gleich bleiben oder sogar zunehmen wird. Dabei werden die sinkenden Renditen durchaus beachtet. Risikodiversifizierung wird immer bedeutsamer. Ist diese gegeben, können sich immer mehr Studienteilnehmer auch Investments in Value Add-Immobilien oder sogar Projektfinanzierungen vorstellen.

Zielfondslösungen erstmalig untersucht

Indirekte Investments über institutionelle Zielfonds sind für die Studienteilnehmer durchaus eine sinnvolle Strategie. Besonders attraktiv wird der Zugang zu Infrastrukturinvestitionen eingestuft, zwei Drittel halten Private Equity-Lösungen für besonders interessant. Auffällig ist: Über 90 Prozent können sich auch indirekte Immobilieninvestments vorstellen, sowohl in Deutschland als auch im Ausland. Aus Sicht der Befragten kommen Zielfondsinvestments für eine breite Zielgruppe in Frage. 40 Prozent halten Privatkunden für prädestiniert, fast die Hälfte der Studienteilnehmer hält auch Semi-Professionelle und Institutionelle Investoren, die höhere Anlagebeträge investieren, für geeignet.

Zentrale Argumente für ein Investment sind Diversifikation und der Zugang zu institutionellen Zielfonds. Renditeerwartung sowie die Partizipation an Wertsteigerungsstrategien spielen zudem eine wichtige Rolle. Dabei bleibt die Renditeerwartung vergleichsweise moderat. Mehr als die Hälfte der Befragten schätzt die Renditeerwartung der Anleger auf fünf Prozent oder weniger. 80 Prozent sind mit einer Mindestrendite von sechs Prozent oder weniger zufrieden.

Strukturierung flexibler Konzepte

“Starke Renditen, ausgewogene Zielfondsauswahl, sinnvolle Diversifikation, bewusst gewählte und gestreute Investitionszeitpunkte – dies entspricht unseren Vorgaben bei der Strukturierung flexibler Konzepte für vielfältige Investitionsstrategien”, erklärt Dr. Rainer Krütten, Geschäftsführer bei Wealthcap.

Zum sechsten Mal führte Wealthcap seine Studie zu Anforderungen von Vertrieben und Produkteinkäufern an Immobilienfonds durch. Teilgenommen haben mehr als 70 Vertriebspartner mit einem jährlichen Absatzvolumen von 600 Millionen Euro. (fm)

Foto: Wealthcap

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