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26. September 2018, 13:48
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Wo Wohnungen noch bezahlbar sind

Kein einfaches Prinzip

Allerdings ist die Entwicklung nicht einheitlich. In der Metropolregion Ruhr werde dies an drei Städten deutlich.  So benötigt man etwa 60 PKW-Minuten von Münster nach Dortmund. Dennoch liegen die durchschnittlichen Preise für Neubau-Eigentumswohnungen in der beliebten westfälischen Universitätsstadt stolze 43 Prozent über denen in der Ruhrgebietsmetropole.

Auch in der noch weiter entfernten Stadt Paderborn (85 PKW-Minuten) ist kein Kostenvorteil gegenüber Dortmund vorhanden. Parameter wie Bevölkerungsentwicklung, Strukturwandel, Wohnraumangebot- und Nachfrage, Bildungsangebote oder wirtschaftliche und infrastrukturelle Entwicklungen spielen hier eine wichtige Rolle.

Ein anderes Beispiel: Die historisch geprägte Stadt Heidelberg weist gegenüber ihrer Kernstadt Mannheim keinen Kostenvorteil hinsichtlich der Kaufpreise für Neubauwohnungen aus. Im Schnitt müssen die Heidelberger sogar rund 15 Prozent mehr für Neubauwohnungen bezahlen als die Einwohner Mannheims.

Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs wird Metropolen entlasten

„Der infrastrukturelle Ausbau der ÖPNV-Netze in den kommenden Jahren wird den Druck von den innerstädtischen Wohnungsmärkten nehmen“, meint Beyerle. Vor allem sei nicht nur das absolute Niveau der Mieten beziehungsweise Kaufpreise oder ihre Entwicklung der letzten Jahre entscheidend, sondern auch die relativen Preise gegenüber möglichen Konkurrenzstädten. (bk)

Foto: Shutterstock

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