Anzeige
20. August 2018, 13:26
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Wohnimmobilien: Deutsche wollen neue Wohnungspolitik

Die Bundesbürger klagen über das zu geringe Wohnungsangebot, fordern einen rigideren Umgang mit fehlbelegten Wohnungen und vertrauen den privaten Wohnungsunternehmen, ausreichend Wohnraum zu schaffen. Das und mehr geht aus einer aktuellen Civey-Umfrage hervor.

Wohnimmobilien: Deutsche wollen neue Wohnungspolitik

Laut der Umfrage von Civey ist aktuell jeder siebte Deutsche auf der Suche nach einem neuen Haus oder einer Wohnung.

Die repräsentative Umfrage der Meinungsforscher von Civey wurde durch den ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss e.V. in Auftrag gegeben.

Ihr zufolge wollen die Deutschen passende staatliche Unterstützung für einkommensschwache Haushalte und den Wohnungsbau und setzen dabei neben dem geförderten Wohnungsbau zunehmend auf Mietzuschüsse als Problemlösung.

“Mehrere Politiker haben bezahlbaren Wohnraum als soziale Frage unserer Zeit bezeichnet. Das zeigt die hohe Relevanz dieses Themas.”, erklärt Dr. Andreas Mattner, Präsident des ZIA.

Da die angespannten Märkte viele Menschen vor Probleme stellen eine Wohnung zu finden, herrsche dringender Handlungsbedarf. Die Immobilienbranche brauche bessere politische Rahmenbedingungen und weniger Regulierung und Ideologie, um schneller, effizienter und intelligenter bauen zu dürfen.

Jeder Siebte auf Wohnungssuche

Mattner sagt: “Die angespannte Stimmung erzeugt hitzige Diskussionen, die wir dringend führen müssen. Dennoch müssen wir auch auf sachlicher Ebene Lösungen finden.”

Der Umfrage zufolge befinden sich aktuell 14,7 Prozent aller Befragten auf der Suche nach einem Haus beziehungsweise einer neuen Wohnung. Besonders in der Altersgruppe der 30- bis 39-Jährigen sei der Anteil an Wohnungssuchenden mit 30,5 Prozent besonders hoch.

Zudem seien “Arbeitslose/Nichterwerbspersonen” vergleichsweise häufig auf der Suche (27,6 Prozent). “Daraus können wir bereits sehr gut die Zielgruppe von neuem Wohnraum ablesen, nämlich bezahlbare Wohnungen für einkommensschwächere Haushalte sowie junge Familien und Berufseinsteiger“, erklärt Rolf Buch, Vorsitzender des ZIA-Ausschusses Wohnen.

Kritik an Objektförderung

“Diese Zielgruppen sind es aber auch, die durch das mangelnde Angebot drohen verdrängt zu werden. Aus diesem Grund setzen wir uns für eine lebendigere Grundstückspolitik der Kommunen, effizientere Prozesse und mehr Freiheiten in der Projektentwicklung ein. So können wir die Anzahl fertiggestellter Wohnungen in allen Regionen Deutschlands deutlich erhöhen“, meint Buch.

Mehrere Teilnehmer betrachten die starke Alleinstellung der Objektförderung in Deutschland, also den sozialen Wohnungsbau, kritisch und befürworten dementsprechend weitere Maßnahmen. So halte jeder vierte Befragte (25,2 Prozent) Mietzuschüsse, also Subjektförderung, für geeigneter.

Sowohl Objekt- als auch Subjektförderung wollen 11,6 Prozent. Jeder dritte Erwerbslose (34,8 Prozent) halte reine Subjektförderung für das bessere Instrument.

Seite zwei: Zusatzabgabe für Mieter in Sozialwohnungen

Weiter lesen: 1 2

Newsletter bestellen Alle News zu Objekten, Standorten und Finanzierungen... werktags 16.30 Uhr!

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 10/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Multi-Asset – Kfz-Policen – Immobilieninvestments – Ruhestandsplanung

Ab dem 13. September im Handel.

Special Investmentfonds

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Nachhaltig anlegen: Mehr Rendite mit gutem Gewissen
Gewinne im Fokus: Die besten Dividenden-Fonds

Versicherungen

Ausbildung, Studium, Arbeitslosigkeit: Wie Schulabgänger versichert werden

Für viele Schulabgänger beginnt der Ernst des Lebens mit einer Ausbildung, andere starten ins Studium. Wer keinen Platz für die Lehre oder an der Uni ergattert hat, ist möglicherweise erst einmal arbeitslos. Je nach Situation muss die Vorsorge und Krankenheitsabsicherung anders geregelt werden.

mehr ...

Immobilien

Warum die Maßnahmen des Wohngipfels verpuffen

Der Wohngipfel, der am Freitag in Berlin stattfand, um Lösungen für die Wohnungsnot und gegen die galoppierenden Mieten in Deutschland zu finden, kann laut Ifo-Institut nur ein erster Schritt sein. 

mehr ...

Investmentfonds

Warum der US-Handelskrieg eine Chance für die EU ist

Amerikas saure, nicht süße Handelspolitik zwingt China, Alternativen zu suchen. So belebt Peking die eurasische Seidenstraße wieder und holt Russland mit ins Boot. Beide Länder verbindet sicher keine Liebesbeziehung, aber für eine Vernunftehe gegen den gemeinsamen Feind USA reicht es allemal. Könnte man auch noch Europa anbinden, würde sich der bislang zeitintensive Seeweg chinesischer Exporte in die westliche Welt erheblich verkürzen. Die Halver-Kolumne

mehr ...

Berater

Plausibilitätsprüfung! Unbegrenztes Haftungsrisiko für Vermittler?

Anlagevermittler sehen sich vor Gericht nicht selten dem Vorwurf ausgesetzt, sie hätten die Plausibilität des Prospekts nicht geprüft. Wo sind die Grenzen und wie können Vermittler Pflichten reduzieren?

mehr ...

Sachwertanlagen

Solvium veröffentlicht geprüften Portfoliobericht

Solvium Capital, Anbieter von Direktinvestments in Container und Wechselkoffer, hat den aktuellen Portfoliobericht des Unternehmens vorgelegt. Anders als offenbar beim ehemaligen Konkurrenten P&R läuft demnach alles vertragskonform.

mehr ...

Recht

Welche finanziellen Vorteile die Eheschließung bringt

Heiraten – ja oder nein? Keine einfache Entscheidung, doch auch neben der Liebe gibt es gute Gründe dafür. Die Experten der DVAG erklären, wie sich Eheleute bei Steuern und Versicherungen besserstellen können und geben Tipps, was sie beachten sollten.

mehr ...