Bestellerprinzip: Vor allem der Staat profitiert

Die Kaufpreise für Wohneigentum steigen immer weiter. Um gerade auch Familien beim Immobilienkauf zu entlasten, soll laut einem Gesetzesentwurf der Grünen in Zukunft den Makler zahlen, wer ihn bestellt. Das Online-Portal Immobilienscout24 liefert Daten zu diesem Thema.

Viele Gründe sprechen für den Makler, wie auch eine aktuelle Umfrage von Immobilienscout24 zeigt.

Im Vorfeld der Anhörung im Rechtsausschuss des Bundestages zum Gesetzentwurf der Grünen am Mittwoch den 08. Mai stellt Immobilienscout Daten zur Verfügung.

Demnach würde durch die Einführung des Gesetzes hauptsächlich der Staat profitieren: Über die Grunderwerbsteuer würden etwa 45 Millionen Euro Mehreinnahmen generiert.

Anteil der Privatverkäufer wird steigen

Pro Jahr werden deutschlandweit etwa 500.000 Eigentumswohnungen und Einfamilienhäuser veräußert, wobei der durchschnittliche Verkaufspreis 235.000 Euro betrage.

Rund 200.000 Transaktionen werden durch die Eigentümer selbst durchgeführt, davon 50.000 von Privateigentümern sowie 150.000 von gewerblichen Anbietern. Ganze 300.000 Wohnimmobilien wechseln über Makler den Eigentümer.

Ralf Weitz, Geschäftsführer von Immobilienscout24 erwartet bei Inkrafttreten des Bestellerprinzips einen Anstieg des Marktanteils der Privatverkäufer von heute zehn auf 20 Prozent.

Seite zwei: Existenz von kleinen Maklern bedroht

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