6. Mai 2019, 12:35
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Bestellerprinzip: Vor allem der Staat profitiert

Die Kaufpreise für Wohneigentum steigen immer weiter. Um gerade auch Familien beim Immobilienkauf zu entlasten, soll laut einem Gesetzesentwurf der Grünen in Zukunft den Makler zahlen, wer ihn bestellt. Das Online-Portal Immobilienscout24 liefert Daten zu diesem Thema.

Bestellerprinzip: Vor allem der Staat profitiert

Viele Gründe sprechen für den Makler, wie auch eine aktuelle Umfrage von Immobilienscout24 zeigt.

Im Vorfeld der Anhörung im Rechtsausschuss des Bundestages zum Gesetzentwurf der Grünen am Mittwoch den 08. Mai stellt Immobilienscout Daten zur Verfügung.

Demnach würde durch die Einführung des Gesetzes hauptsächlich der Staat profitieren: Über die Grunderwerbsteuer würden etwa 45 Millionen Euro Mehreinnahmen generiert.

Anteil der Privatverkäufer wird steigen

Pro Jahr werden deutschlandweit etwa 500.000 Eigentumswohnungen und Einfamilienhäuser veräußert, wobei der durchschnittliche Verkaufspreis 235.000 Euro betrage.

Rund 200.000 Transaktionen werden durch die Eigentümer selbst durchgeführt, davon 50.000 von Privateigentümern sowie 150.000 von gewerblichen Anbietern. Ganze 300.000 Wohnimmobilien wechseln über Makler den Eigentümer.

Ralf Weitz, Geschäftsführer von Immobilienscout24 erwartet bei Inkrafttreten des Bestellerprinzips einen Anstieg des Marktanteils der Privatverkäufer von heute zehn auf 20 Prozent.

Seite zwei: Existenz von kleinen Maklern bedroht

Weiter lesen: 1 2 3

1 Kommentar

  1. Was für haarsträubend falsche Argumente, die die Maklerlobby zusammengesammelt hat.
    Was für eine tolle Zeit, wenn man endlich Immobilien billiger kaufen kann, weil der Maklerzwang für Käufer entfällt. Freuen wir uns auf die Zeit! Bei Mietwohnungen funktioniert das Bestellerprinzip bereits seit längerem sehr erfolgreich 🙂

    Kommentar von Friedrich Müller — 6. Mai 2019 @ 21:47

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Allianz: Dental-Zusatzversicherungen ohne Wartezeit überzeugen im Vertrieb

Die zum 1. Januar 2020 eingeführten Allianz Dental-Zusatztarife ohne Wartezeiten kommen beim Vertrieb und Kunden gut an. Das zeigen die Halbjahreszahlen, die die Allianz Private Krankenversicherungen jetzt veröffentlicht hat.

mehr ...

Immobilien

Urteil: Hausverkäufer haftet nicht für investierte Kosten von Kaufinteressenten

Kaufinteressenten, die bereits vor Abschluss eines notariellen Kaufvertrags Ausgaben tätigen, um den Wert der Immobilie zu prüfen, tun dies auf eigenes Risiko. Sie bekommen die Kosten beim Scheitern der Kaufverhandlungen im Normalfall nicht vom Eigentümer ersetzt. Die W&W-Tochter Wüstenrot Immobilien weist auf ein Urteil des Oberlandesgerichts Düsseldorf (24 U 21/19) hin.

mehr ...

Investmentfonds

Was das Gold-Silber-Ratio zurzeit wirklich aussagt

Einer der interessantesten Indikatoren für Rohstoff-Investoren hat im bisherigen Jahresverlauf eine bemerkenswerte Entwicklung gezeigt. Was bei seiner Bewertung zu berücksichtigen ist, erklärt Investing.com-Analyst Robert Zach.

mehr ...

Berater

Vermittler erwarten Rückgang des Provisionsumsatzes um 14 Prozent

Der AfW Bundesverband Finanzdienstleistung hat Ende Juni eine zweite “Corona-Umfrage” durchgeführt, an der 461 Mitglieder teilgenommen haben. Das Ergebnis: Offenbar werden die Makler wieder optimistischer.

mehr ...

Sachwertanlagen

Lloyd Fonds besorgt sich fünf Millionen Euro am Kapitalmarkt

Der Asset Manager Lloyd Fonds AG hat heute die Wandelschuldverschreibung 2020/24 im Nennbetrag von fünf Millionen Euro erfolgreich am Kapitalmarkt platziert. Die Emission stieß insbesondere bei den neuen Investoren auf positive Resonanz.

mehr ...

Recht

“Mein Name ist Hufeld”: BaFin warnt vor Fake-Anrufen und -E-Mails

In Deutschland und der Schweiz gibt es einen besonders dreisten Fall des so genannten Enkel-Tricks.  So geben sich Cyber-Betrüger als Präsident der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) oder seine Pressesprecherin aus. Die BaFin warnt deutlich vor falschen Anrufen und Fake-E-Mails.

mehr ...