10. Oktober 2019, 07:39
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Immobilienerwerb: Ja, ich will – für immer!

Ein Haus oder eine Wohnung kauft man nur einmal im Leben – so sieht es zumindest die Mehrheit der Deutschen (66 Prozent) laut einer aktuellen Kantar-Emnid-Umfrage im Auftrag der Postbank. Jenseits der Grenze sieht das anders aus.

Immobiliendarlehen in Immobilienerwerb: Ja, ich will – für immer!

In den Niedrlanden starten viele bereits in jungen Jahren mit einer kleinen Eigentumswohnung, tauschen sie später gegen ein Reihenhaus mit Garten und ziehen schließlich in die eigene barrierefreie Altersresidenz. Das Modell „Lebensabschnittsimmobilie“ hat sich hierzulande allerdings noch nicht durchgesetzt. „Eine Immobilie wird in Deutschland meist als einmalige Investition betrachtet. Ein Grund sind sicherlich die vergleichsweise hohen Kaufnebenkosten“, meint Christian Heikamp von der Postbank.

Zahlreiche Vorschriften verteuern den Bau in Deutschland: Auf rund 20.000 schätzt der Deutsche Städte- und Gemeindebund die Zahl der geltenden Baunormen. Zudem machen die Kaufnebenkosten, die fast 15 Prozent des Preises betragen können, den mehrfachen Wechsel einer Immobilie unattraktiv. Ein positiver Aspekt: „Die Deutschen nehmen Kredite mit Bedacht auf und stellen die Finanzierung auf ein solides Fundament. Nur wenige wagen einen Immobilienkauf ganz ohne Eigenkapital, was sowieso nur bei entsprechender Bonität möglich ist. Allerdings müssen die deutschen Immobilienkäufer deshalb länger sparen und einige Mieter schaffen den Sprung in die eigenen vier Wände nie“, ergänzt Christian Heikamp.

Laut Postbank Umfrage leben zwei von drei Mietern (64 Prozent) nicht in den eigenen vier Wänden, weil ihnen das nötige Eigenkapital für den Immobilienkauf fehlt; von den 18- bis 29-Jährigen geben 83 Prozent fehlende Ersparnisse als Hindernis an.

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Coronakrise: Welche Versicherungsverträge besonders gefährdet sind

Fast jeder vierte Bundesbürger hat derzeit weniger Geld zur Verfügung als vor der Corona-Pandemie. Zugleich zeigen sich viele Verbraucher sparaktiver als vor der Krise – allen voran jüngere Menschen. Das hat Folgen, auch für Versicherungsverträge. Welche Policen besonders gefährdet sind.

mehr ...

Immobilien

Wird der Immobilienkauf durch Corona schwieriger?

Höhere Preise, knappes Angebot – und jetzt auch noch Corona: Gut jeder zweite Bundesbürger (52 Prozent) vertritt die Meinung, dass der Erwerb von Wohneigentum in den vergangenen zehn Jahren schwieriger geworden ist. Drei Viertel glauben, dass es durch die Corona-Krise sogar noch schwerer werden wird, den Traum vom eigenen Zuhause zu verwirklichen. Insgesamt machen sich zwei Drittel der Deutschen (66 Prozent) aktuell Sorgen über die Entwicklungen auf dem Immobilienmarkt. Das zeigt eine repräsentative Umfrage von Interhyp mit Statista unter 1.000 Bundesbürgern.

mehr ...

Investmentfonds

Klage gegen EY auf 195 Millionen Euro Schadensersatz

Der Insolvenzverwalter der Maple Bank hat die Wirtschaftsprüfer von EY wegen angeblich falscher Beratung bei den umstrittenen “Cum-Ex”-Geschäften zu Lasten der Staatskasse auf 195 Millionen Euro Schadensersatz verklagt.

mehr ...

Berater

Trägt ein Erbe alle finanziellen Risiken?

Kann der Erbe einen Pflichtteilsanspruch wegen einer strittigen Forderung noch nicht abschließend beziffern, muss er den Pflichtteilsanspruch trotzdem ausgleichen. Das Risiko, einen überzahlten Betrag nicht mehr zurückfordern zu können, trägt der Erbe, entschied das OLG Koblenz in seinem Beschluss vom 14.8.2020.

mehr ...

Sachwertanlagen

US Treuhand bringt neuen US-Publikumsfonds

Die US Treuhand legt mit dem „UST XXV“ einen neuen Fonds für private Investoren auf. Über den Alternativen Investmentfonds (AIF) können sich deutsche Anleger ab einer Anlagesumme von 20.000 US-Dollar an Immobilien in Metropolregionen überwiegend im Südosten der USA beteiligen.

mehr ...

Recht

Weiterbildungspflicht – ohne Ausreden!

Das Verwaltungsgericht Ansbach hatte sich mit der Frage zu beschäftigen, ob der Gesellschafter-Geschäftsführer einer Maklerin in Franken absolvierte Weiterbildungszeiten nachweisen muss. Dieser hatte versucht, sich u.a. wegen eines abgeschlossenen zweiten juristischen Staatsexamens dagegen zu wehren. Das Verwaltungsgericht hat die Klage abgewiesen. Ein Beitrag von Rechtsanwalt Jürgen Evers

mehr ...