20. September 2019, 13:42
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Immobilienmakler: Für Mehrheit der Eigentümer unverzichtbar

Knapp 69 Prozent würden einen Makler engagieren, wenn sie als Verkäufer die Maklergebühren in Zukunft selbst tragen müssten. Auch die Immobilienbewertung findet primär online statt. Ein hoher Erlös steht für die Verkäufer in der Priorität vor der schnellen und reibungslosen Verkaufsabwicklung. Was die Studie von ImmobilienScout24 noch zeigt.Immobilienmakler-shutt 400680352 in Immobilienmakler: Für Mehrheit der Eigentümer unverzichtbar

ImmobilienScout24 hat 500 private Immobilieneigentümer nach ihren bevorzugten Vertriebswegen befragt. Das besondere an diesem Panel: Alle Umfrageteilnehmer haben angegeben, innerhalb der nächsten drei Jahre ihre Immobilie wahrscheinlich oder sogar sicher verkaufen zu wollen. 57 Prozent von ihnen gaben an, für den Verkauf einen Makler beauftragen zu wollen. 36 Prozent möchten den Immobilienverkauf in Eigenregie versuchen.

Jüngere bevorzugen Eigenregie

Das gilt mit 44 Prozent gerade für die junge Altersgruppe von 18 bis 39 Jahre. 69 Prozent derjenigen, die einen Makler engagieren wollen, würden dies auch dann tun, wenn sie Teile oder 100 Prozent der Provision selbst tragen müssten. Mit 31 Prozent würden selbst nach Einführung eines 100-Prozent-Bestellerprinzips nur ein Drittel der Eigentümer, die einen Makler beauftragen möchten, auf diesen verzichten.

„Unsere Umfrage verdeutlicht die hohe Bedeutung des Maklers im Verkaufsprozess. Professionelle Immobilienmakler behalten trotz der aktuellen Neuregulierungsvorhaben zur Provisionsteilung für die Mehrheit der privaten Eigentümer eine wichtige Funktion in der Beratung und der Vermittlung ihres Angebots“, kommentiert Ralf Weitz, Geschäftsführer von ImmobilienScout24, die Ergebnisse.

Entfernung zur Immobilie spielt große Rolle bei der Entscheidung pro Maklerauftrag

Die Ergebnisse fallen noch deutlicher aus, wenn die Eigentümer eine geerbte Immobilie veräußern möchten oder die Immobilie aus anderen Gründen ein Stück entfernt ist. Bei einer Fahrzeit von rund einer Stunde oder länger geben 96 Prozent derjenigen, die eigentlich eher selbst verkaufen würden, an, dass sie bei dem Aufwand der Fahrzeit dann doch einen Makler beauftragen würden.

Selbst unter der Annahme eines 100-Prozent-Bestellerprinzips sagen noch 84 Prozent, dass sie in diesem Fall mit einem Makler arbeiten möchten.

Online-Recherche dominiert die Suche nach einem geeigneten Makler

Befragt nach der Herangehensweise der Maklersuche geben fast 51 Prozent an, über die Plattform ImmobilienScout24 den passenden Makler zu suchen. Abgefragt wurden hierbei verschiedene Immobilienportale und Maklersuchdienste, aber kein Anbieter erreichte in der Umfrage ähnlich hohe Zustimmungswerte. Damit ist ImmobilienScout24 bei den Befragten die erste Wahl bei der Maklersuche.

38 Prozent gehen über Internetsuchmaschinen. Das Aufsuchen von Maklerbüros ist für 29 Prozent die bevorzugte Methode der Maklerauswahl. 28 Prozent der Befragten geben an, bereits einen Makler zu kennen. (Mehrfachnennungen waren möglich).

ImmobilienScout24 auch für den Privatverkauf die erste Wahl

Bei der Frage, wie man einen Immobilienverkauf auf eigene Faust umsetzen würde, entscheidet sich die Mehrheit für den Weg, dies online zu tun. Das marktführende Portal ImmobilienScout24 würden 82 Prozent der Selbstverkäufer als Vertriebskanal in Betracht ziehen. Zeitungsinserate sind noch für 42 Prozent ein relevanter Vertriebsweg.

Das persönliche Umfeld spielt für 41 Prozent eine Rolle. Soziale Medien sind für 27 Prozent mögliche Vertriebswege, der berühmte „Zettel am Baum“ oder Aushang im Supermarkt wird von nur 9 Prozent in Betracht gezogen (Mehrfachnennungen waren möglich).

„Wir freuen uns, dass ImmobilienScout24 bei den privaten Eigentümern so beliebt ist und wir ihre erste Wahl sowohl in der Maklersuche als auch in der Selbstvermarktung sind. Eigentümer finden auf unserer Plattform den für ihre Bedürfnisse jeweils besten Makler und können mit ihm einen reibungslosen, schnellen und professionellen Verkaufserfolg erreichen.

Aber auch Privatverkäufern stehen wir zur Seite und bieten ihnen einer Reihe von Angeboten und Services für ihr persönliches Verkaufsprojekt“, kommentiert Ralf Weitz, Geschäftsführer von ImmobilienScout24 die Studienergebnisse.

Eigentümer bewerten ihre Immobilien häufig online

Die befragten Eigentümer haben zu 47 Prozent ihre Immobilie schon einmal bewerten lassen. Auf Platz 1 liegt die Online-Immobilienbewertung mit einer Nutzungsrate von 42 Prozent. Auf Platz 2 liegt die Beauftragung eines zertifizierten Wertermittlers mit 39 Prozent. 30 Prozent haben ihren Makler mit der Bewertung beauftragt. Immerhin 20 Prozent haben den Wert selbst ermittelt (Mehrfachnennungen waren möglich).

Befragt nach der Reihenfolge der wichtigsten Aspekte im Immobilienverkauf antworten Eigentümer:
Rang 1: Möglichst hoher Verkaufspreis
Rang 2: Möglichst schnelle Abwicklung des Verkaufs
Rang 3: Möglichst geringer Aufwand (z.B. wenige Besichtigungstermine, keine behördlichen Anträge)

Foto: Shutterstock

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