12. Juli 2019, 08:30
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Rückwärts nimmer: Anzahl an Baugenehmigungen in Berlin erstmals wieder gestiegen

Die Anzahl der Baugenehmigungen in der Hauptstadt ist nach zweijährigem Rückwärtstrend im jeweiligen ersten Quartal erstmals wieder gestiegen. Das geht aus den Ergebnissen des Bautätigkeits-Reports der ZIEGERT – Bank- und Immobilienconsulting GmbH für das erste Quartal 2019 hervor.

Berlin in Rückwärts nimmer: Anzahl an Baugenehmigungen in Berlin erstmals wieder gestiegen

„Die Bezirke Spandau, Tempelhof-Schöneberg und Marzahn-Hellersdorf weisen die meisten Baugenehmigungen auf“, so Till Johannes Brühöfener-McCourt, Head of Research bei ZIEGERT und Urheber des Bautätigkeits-Reports Berlin.

Soziale Brennpunkte weiterhin mit geringer Neubeuaktivität

Die Bezirke Neukölln und Reinickendorf registrieren im Vergleich die geringste Anzahl an Genehmigungen. „Generell lässt sich jedoch eine Zunahme der Baugenehmigungen in Berlin von 12 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verzeichnen.“

Mit 4.046 neu errichteten Wohneinheiten steigt die Anzahl an genehmigten Objekten im ersten Quartal 2019. Im gleichen Betrachtungszeitraum des Vorjahres waren es nur 3.846 Wohnungseinheiten.

Weniger Neubau-Eigentumswohnungen

Während die Baugenehmigungen insgesamt gestiegen sind, ist ein Rückgang des Anteils der Eigentumswohnungen von allen genehmigten Wohneinheiten auf 18 % zu erkennen. Dies betrifft sowohl Neubauten als auch Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden.

Mit lediglich 719 genehmigten Eigentumswohnungen im ersten Quartal 2019 liegt der Wert 57 % unter dem des gleichen Zeitraums im Jahr 2018.

Wachstum deckt nicht den Bedarf an Wohnungen in Berlin

„Zwar steigt die Bauaktivität und somit langfristig auch die Anzahl der Wohnungen in Berlin, jedoch bleibt diese weit unter dem Bedarf.“ So Brühöfener-McCourt. Laut Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung werden bis 2021 jährlich ca. 20.000 Wohnungen pro Jahr benötigt (StEP Wohnen 2030).

Diesem Bedarf stehen allein im Jahr 2018 nur 16.701 fertiggestellte Wohneinheiten gegenüber.

 

Foto: Shutterstock

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