1. Oktober 2019, 06:08
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Trendwende bei Eigentumswohnungen

Auch die Mieten für Neubauwohnungen mit mittlerer Ausstattung sind deutschlandweit zwischen dem zweiten und dritten Quartal 2018 gegenüber 2019 mit 3,3 Prozent geringer gestiegen als im Vorjahreszeitraum (+ 4,2 Prozent). Seit 2009 sind lediglich 2010 (+ 1,8 Prozent) und 2014 (+ 2,9 Prozent) geringere Anstiege registriert worden. In den Top-7-Städten lag der durchschnittliche Preisanstieg mit 3,3 Prozent unter dem Vorjahrsniveau (+ 3,9 Prozent). Seit 2009 wurde lediglich in den Jahren 2010 und 2011 eine geringere Steigerungsrate gemessen. Eine leicht überdurchschnittliche Preisdynamik ist in den Kleinstädten zu verzeichnen. Mit 4,8 Prozent konnte in dieser Städteklasse der höchste Anstieg seit 2009 gemessen werden.

In Stuttgart (+ 5,8 Prozent) und Berlin (+ 4,3 Prozent) sind die Mietpreise für Neubauwohnungen mit mittlerer Ausstattung überdurchschnittlich gestiegen. Dagegen stagnierten die Preise in Frankfurt am Main (+ 0,0 Prozent) und veränderten sich in Köln (+ 0,8 Prozent) kaum. Berlin und Frankfurt am Main sind unter den Metropolen mit 12 Euro pro Quadratmeter die günstigsten Städte, München mit 17,70 Euro pro Quadratmeter die teuerste.

Preise für Eigentumswohnungen steigen weiter

Die Preise für Eigentumswohnungen im Bestand mit mittlerer Ausstattung haben in allen Städteklassen zwischen dem zweiten und dritten Quartal 2018 gegenüber 2019 zugelegt. Mit 8,3 Prozent im Bundesdurchschnitt fiel der Anstieg dabei etwas geringer aus als im Vorjahreszeitraum (+ 9,4 Prozent). In den Metropolen wuchsen die Kaufpreise mit 10,4 Prozent überdurchschnittlich, wenn auch etwas schwächer als im Vorjahreszeitraum (+ 10,9 Prozent).

Unter den Metropolen stechen in diesem Jahr insbesondere Berlin und Frankfurt am Main heraus: die Kaufpreise für Bestandswohnungen mittleren Wohnwertes haben sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 13 und 13,8 Prozent verteuert.

Im Neubausegment lag die bundesweite Kaufpreisdynamik für Eigentumswohnungen mit mittlerer Ausstattung um 6,9 Prozent fast auf Vorjahresniveau (+ 7,1 Prozent). Die Top-7-Städte folgten diesem Trend auf leicht höherem Niveau. Die Preise stiegen um 7,6 Prozent, gegenüber 7,7 Prozent im Vorjahreszeitraum.

In den Mittelstädten erhöhte sich die Preisdynamik im Bestandssegment als einzige Stadtklasse (von 7,0 Prozent auf 7,4 Prozent). Im Neubausegment fallen die Kleinstädte mit einem Preiswachstum von 6,2 Prozent auf (Vorjahreszeitraum 3,9 Prozent).

Foto: Shutterstock

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