13. Januar 2020, 17:48
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Aareal Bank trennt sich von Engagements in Italien

Der Immobilienfinanzierer Aareal Bank hat sich angesichts der schwierigen Lage in Italien von weiteren Kreditrisiken in dem Land befreit.

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Insgesamt sank das Engagement des Instituts bei Krediten und Wertpapieren in dem Land im abgelaufenen Jahr damit um rund ein Drittel auf 2,7 Milliarden Euro, wie die Aareal Bank am Montag in Wiesbaden mitteilte.

Allein im letzten Quartal trennte sich die Bank von italienischen Kreditrisiken in Höhe von mehr als 600 Millionen Euro. Über alle Länder hinweg verringerte das Geldhaus die Summe der notleidenden Kredite im Vergleich zur Jahresmitte um 40 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro.

In der Regel verkauft die Bank die Forderung in solchen Fällen an einen Abwickler. Dieser übernimmt das Kreditrisiko, überweist der Bank dafür aber nur einen Teil der noch ausstehenden Darlehenssumme. In einem Fall in Italien habe die Aareal Bank die ursprünglich mit dem Kredit finanzierte Immobilie nun auf ihre Bilanz genommen, wie ein Sprecher erläuterte.

Der beschleunigte Risikoabbau schlug bei den Wiesbadenern im abgelaufenen Jahr mit rund 50 Millionen Euro negativ aufs Ergebnis. Der Vorstand hatte seine Gewinnwartungen deshalb bereits im November gedämpft und seither nur noch ein Betriebsergebnis von 240 Millionen Euro in Aussicht gestellt. Dies dürfte die Bank auch erreicht haben, hieß es nun. (dpa-AFX)

Foto: Shutterstock

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