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9. November 2005, 00:00
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Hochzinsanleihen bleiben in

Nach Auffassung von Threadneedle Investments werden europäische Hochzinsanleihen auch in Zukunft auf große Nachfrage stoßen. Nach drei außergewöhnlich starken Jahren geht die Wertentwicklung von Hochzinsanleihen inzwischen zwar wieder auf ein normales Niveau zurück, für das kommende Jahr erwartet Threadneedle im High-Yield-Sektor aber Gesamterträge von rund sechs Prozent.

?Die Nachfrage nach hochverzinslichen Geldanlagen zeigt keinerlei Zeichen von Schwäche. Zugleich betreiben viele Unternehmen eine sehr aktive Bilanzverwaltung. Unser Ausblick auf das Jahr 2006 für den schnell reifenden europäischen Hochzins-Markt ist daher optimistisch?, sagte Roman Gaiser, Fondsmanager des Threadneedle European High Yield Bond Fund.

Steigende Anleiherenditen in den USA und die Umschichtung von Anlagevermögen auf riskantere Anlageklassen sind die Ursachen der derzeit gegenüber Aktien etwas schwächeren Wertentwicklung. Investoren fragen sich, ob zurückgehende Renditeunterschiede, eine straffere Geldpolitik in den USA und Europa sowie höhere Ausfallquoten die Aussichten des High-Yield-Marktes beeinträchtigen werden.

Threadneedle-Fondsmanager Roman Gaiser ist allerdings davon überzeugt, dass die glanzlosen Fundamentaldaten durch die von Private Equity-Firmen maßgeblich geförderte anhaltende Konzentration und Integration vieler Branchen in Europa kompensiert werden. ?Auch wenn sich die Renditevorsprünge der Hochzinsanleihen in den letzten Jahren deutlich verringert haben, wird der massive Finanzierungsbedarf der Private Equity-Firmen den Markt dramatisch ausweiten?, so Gaiser. ?Die PE-Branche verfügt über Vermögenswerte im Volumen von 25 Milliarden Euro, die auf 125 Milliarden Euro gehebelt werden können. Damit kommt inzwischen eines von drei Dax-Unternehmen in die Reichweite der Finanzinvestoren?.

Der Boom mit Private Equity finanzierter Übernahmen und Fusionen war schon in der jüngsten Vergangenheit eine Haupttriebkraft für den Hochzins-Sektor und diese Entwicklung wird sich in naher Zukunft kaum abschwächen. ?Der landläufigen Meinung nach sind Übernahmen und Fusionen nicht gut für Unternehmensanleihen?, ergänzte Gaiser, ?für Hochzins-Titel können derartige Transaktionen aber durchaus positiv sein. In vielen Fällen wurde das Kredit-Rating der Zielfirma nach einer Übernahme heraufgestuft, was den Kursen ihrer Anleihen sehr zugute kam?.

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