13. September 2005, 00:00
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Neuer Emerging Market-Fonds von Espa

Die Erste-Sparinvest (Espa), die Investmentfondsgesellschaft der Erste Bank und der Sparkassen, hat einen alternativen Fonds für Schwellenländer aufgelegt. Der Espa Alternative Emerging-Markets (ISIN AT0000495239) ermöglicht eine Investition an den Aktienmärkten globaler Schwellenländer, wobei Anleger durch den Einsatz derivativer Finanzinstrumente sowohl von steigenden als auch von fallenden Märkten profitieren sollen. Das Fondsportfolio besteht aus Euro-Cash- und Euro-Rentenpapieren sowie aus Futures für derzeit 13 mögliche Aktienindizes in Asien, Lateinamerika und Osteuropa.

Der Fonds hat das Ziel, langfristig einen Ertrag zu erzielen, der etwa drei Prozent pro Jahr über dem 1-Monats-Euribor (Index Euroland-Zinsen) liegt. Verglichen mit den ?etablierten? Aktienmärkten bieten die Emerging-Markets aufgrund ihrer starken Schwankungen überproportionale Chancen auf Kursgewinne. Die erwartete Volatilität des Fonds liegt bei etwa acht Prozent per annum.

Um dieses Anlageziel zu erreichen, bedient sich das Fondsmanagement eines Handelsprogrammes, das Aufschluss über Ein- und Ausstiegszeitpunkte gibt. Die Anlagestrategie orientiert sich dabei nicht an einem Vergleichsindex: Gesucht werden Märkte mit hoher Volatilität, die im Zeitverlauf nachhaltige Trends ausbilden. ?Uns geht es primär darum, einen absoluten Wertzuwachs zu erzielen”, so Fondsmanager Harald Gallob. “Die letzten zehn Jahre haben gezeigt, dass man bei Emerging-Markets mit einer reinen Buy- und Hold-Strategie nicht weit kommt.”

Der Ausgabeaufschlag beträgt maximal fünf Prozent, als Managementgebühr fallen jährlich 1,8 Prozent an. Hinzu kommt eine 20-prozentige Performance-Fee, die als Highwater Mark konzipiert ist.

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