18. Juli 2005, 00:00
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Union startet Aktienfonds-Offensive

Die zur genossenschaftlichen Bankengruppe gehörende Union Investment, Frankfurt, will im zweiten Halbjahr 2005 eine Initiative starten, um den Wert von Aktienfonds und die Notwendigkeit, diese als Vorsorgevehikel zu nutzen, Anlegern näher zu bringen. Mailings, Aufklärungsbroschüren, Zeitungsanzeigen sowie Veranstaltungen mit Anlegern sollen als Mittel dazu dienen.

Die Maßnahme ist auf das schlechte Abschneiden der Aktienfonds beim Neugeschäft in den ersten sechs Monaten dieses Jahres bei Union Investment zurückzuführen. Waren Rentenfonds mit einem Nettomittelzufluss von 3,1 Milliarden Euro besonders gefragt, mussten Aktienfonds ein Minus von netto 240 Millionen Euro verkraften. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres betrugen die Werte für Rentenfonds plus 810 Millionen und für Aktienfonds immerhin noch plus acht Millionen Euro.

Insgesamt generierte Union Investment im Bereich Publikums- und Spezialfondsgeschäft einen Nettomittelzufluss von 3,1 Milliarden Euro (Vorjahr eine Milliarde Euro). Das verwaltete Vermögen stieg damit auf 122,1 Milliarden Euro (Ende 2004 waren es 114,3 Milliarden). Dies entspricht nach Angaben von Union Investment einem Marktanteil von 17 Prozent.

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