Anzeige
18. Januar 2006, 00:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

ZKA zur Besteuerung von Kapitalanlagen

Der Zentrale Kreditausschuss (ZKA), Berlin, ein Zusammenschluss der Spitzenverbände der deutschen Kreditwirtschaft fordert von der Politik ein schlüssiges Gesamtkonzept für die Besteuerung von Kapitalanlagen. In einem offenen Brief an den Finanzausschuss des Deutschen Bundestages, den Koalitionsausschuss von CDU/CSU und SPD sowie an die Bundesminister für Finanzen und für Wirtschaft und die Länderfinanzminister, wird die Planung der Bundesregierung zur Einführung einer pauschalen Besteuerung privater Veräußerungsgewinne in Höhe von 20 Prozent zum 1. Januar 2007 als falscher Weg dargestellt.

Grund: Die Abgrenzung zwischen Kapitalerträgen und Veräußerungsgewinnen werde damit weiterhin erschwert und nicht erleichtert. Der ZKA verlangt deshalb ein einheitliches Besteuerungskonzept für die Veranlagung privater Kapitalerträge wie etwa Zinsen, Dividenden und Investmenterträge sowie von Wertpapier-Veräußerungsgewinnen mit einem Steuersatz von höchstens 20 Prozent.

Dabei dürften Dividendenwerte wegen der Doppelbelastung durch die Körperschaft- und Einkommensteuer allenfalls teilweise in die Steuerbemessungsgrundlage einbezogen werden. Wertpapiere, deren Veräußerung nach geltendem Recht keine steuerlichen Folgen auslöst, sind laut ZKA von der Neuregelung auszunehmen. Der Ausschuss fordert außerdem, dass die Steuer grundsätzlich im Wege eines abgeltenden Steuerabzugs durch die auszahlenden Stellen oder durch den Schuldner der Kapitalerträge erhoben wird und Erträge, die nicht dem inländischen Steuerabzug unterliegen, zum Abgeltungssteuersatz veranlagt werden.

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 11/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Biotech-Fonds – Kfz-Policen – Versicherungen für Wohneigentum – Family Offices

Ab dem 19. Oktober im Handel.

Cash.Special 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Herausforderungen 2018 – bAV-Reform – Elementarschadenversicherung – Digitale Geschäftsmodelle

Ab dem 24. Oktober im Handel.

Versicherungen

Hannover Rück erwartet 2018 größeren Ergebnissprung

Der weltweit drittgrößte Rückversicherer Hannover Rück will nach einer absehbaren Gewinndelle 2017 im kommenden Jahr wieder höher hinaus. “Es ist unwahrscheinlich, dass wir 2017 den Gewinn je Aktie steigern”, sagte Vorstandschef Ulrich Wallin am Donnerstag und verwies auf die absehbar hohen Schäden durch Wirbelstürme und Erdbeben.

mehr ...

Immobilien

“Millionenstädte sind nur noch bedingt attraktiv”

Über das Wachstum der Immobilienpreise und die Chancen für Kapitalanleger in den Metropolen und an B-Standorten sprach Cash. mit Ulrich Gros, CFO der Immowelt Group.

mehr ...

Investmentfonds

“Öl bleibt unser Lieblingsrohstoff”

Lohnt sich 2018 die Investition in Rohstoffe? Und sollten Anleger in Zeiten fallender Börsenkurse auf Gold setzen? Über diese Fragen hat Cash. mit Simon Lovat gesprochen, er ist Rohstoffanalyst und Teil des Teams um den Carmignac Portfolio Commodities Fonds.

mehr ...

Berater

Company Builder “Finconomy” startet in München

Finconomy ist ein Company Builder für Fin- und Insurtechs, der sich auf B2B-Geschäftsmodelle konzentriert. Das neue Unternehmen hat bereits drei Fintechs gegründet, die sich am Markt etablieren konnten. Bereits Anfang 2018 soll eine weitere Neugründung erfolgen.

mehr ...

Sachwertanlagen

ZBI schließt Fonds 10 und bringt Nachfolger

Die ZBI Fondsmanagement AG aus Erlangen hat den im vergangenen Jahr aufgelegten ZBI Professional 10 nach Ablauf der Zeichnungsfrist Ende September mit einem beachtlichen Volumen geschlossen und nahtlos den Nachfolger in die Platzierung geschickt.

mehr ...

Recht

IDD: Umsetzung könnte in Teilen verschoben werden

Wie der AfW – Bundesverband Finanzdienstleistung e.V. mitteilt, könnte sich der Umsetzungstermin von Teilen der europäischen Richtlinie Insurance Distribution Directive (IDD) verschieben. Die delegierten Rechtsakte sollen nach dem Willen des europäischen Parlaments demnach erst im Oktober 2018 in Kraft treten.

mehr ...